WIE MAN NACH EINER TRAININGSPAUSE RICHTIG SPORT MACHT: SO GELINGT IHNEN DAS COMEBACK

Vielen Menschen fällt es richtig schwer, nach einer Trainingspause wieder Sport zu treiben. Manchmal liegt es an einer Verletzung, manchmal an einer stressigen Berufsphase, und dann sind alle sportlichen Ambitionen im Eimer. Weihnachtsfeiertage sind auch nicht gerade motivierend: man möchte lieber zu Hause Weihnachtsfilme mit Familie genießen und Kuchen essen. Oder einfach mal zu Hause auf PlayAmo login zocken.Aber wie kann man nach einer Trainingspause richtig durchstarten ohne Fehler zu machen? Mit unseren vier Tipps kommen Sie wieder in die Gänge.

BRINGEN SIE ROUTINE IN IHR TRAINING

Niemand scheint jemals „freie Zeit“ zu finden, um Sport zu treiben, also müssen Sie Ihre Trainingseinheiten planen, sonst ist es unwahrscheinlich, dass sie stattfinden.Denken Sie an Ihren Zeitplan und entscheiden Sie, wann Sie beginnen können. Das kann bedeuten, früher aufzustehen, die Mittagspause für Sport zu nutzen oder nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen – und auch das kann von Tag zu Tag variieren und ist sehr individuell.

Es geht also darum, einen festen Termin für das Training zu finden, aber vor allem auf den eigenen Körper zu hören und nicht zu streng zu sich selbst zu sein. Und da Ihr Körper sich erst an Sport wieder gewöhnen sollte, starten Sie ganz sanft und langsam. Missachten Sie diese Regel nicht und geben Sie Ihrem Körper Zeit. War Ihr Training zu anstrengend, legen Sie für einen Tag Pause ein. Steigern Sie Ihre Trainingsintensität langsam: Sie können die zum Beispiel Woche für Woche maximal um jeweils 10-20% steigern. Für Wiedereinstieg gilt eine ganz simple Formel: Sie werden wahrscheinlich mindestens die halbe Zeit Ihrer Trainingspause brauchen, um sich an die regelmäßige sportliche Aktivität zu gewöhnen.

SEIEN SIE GEDULDIG

Sie sollten sich auf keinen Fall vorwerfen, dass Ihre Form nicht auf dem Niveau wie vor der Trainingspause ist. Lassen Sie ihre Schuldgefühle beiseite und nutzen Sie diese Energie stattdessen, um Ihre Hindernisse zu erkennen und neue Wege zu finden, sie zu überwinden.

Die gute Nachricht ist, dass jede Art von Bewegung wichtig ist, und selbst ein wenig Bewegung ist besser als nichts. Hören Sie dabei auf Ihren Körper und loben Sie sich schon dafür, dass Sie den Wiedereinstieg gewagt haben. Betrachten Sie den Wiedereinstieg nicht als das Problem, sondern als eine neue Möglichkeit. Vielleicht können Sie nach der Pause Ihr Training sogar effektiver ausrichten und dank der Trainingspause neue Sportarten für sich entdecken?

SPRECHEN SIE MIT IHREM ARZT

Auch wenn es wie ein weiteres Hindernis für die Ausübung von Sport erscheinen mag, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, bevor Sie wieder mit dem Training beginnen, insbesondere wenn Sie älter sind, an chronischen Krankheiten leiden oder seit Jahren nicht mehr trainiert haben.

Falls Ihre Trainingspause mit einer Verletzung oder Krankheit verbunden war, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt darüber reden und fragen, welche Übungen er empfiehlt. Wenn Sie noch nicht auf dem gleichen Niveau wie früher Sport machen können, fragen Sie Ihren Arzt, ob der Ihnen ein alternatives Training oder eine leichtere Form der Bewegung empfehlen kann. Die Bewegung tut dem Körper immer gut – sie soll nur angemessen sein, ansonsten kann es zu einer erneuten Trainingspause oder, was natürlich viel schlimmer ist, zu einer Verletzung führen. Wer rastet, der rostet – das soll Ihr Motto für Wiedereinstieg sein.

SETZEN SIE SICH NEUE ZIELE

Sie haben bessere Chancen, einen Trainingsplan einzuhalten, wenn Sie auf ein oder zwei bestimmte Ziele hinarbeiten. Aber es ist wichtig, realistisch zu sein, damit man nicht scheitert. Das heißt, Ziele wie 20 Kilo in einem Monat abzunehmen oder zwei Stunden Sport am Tag zu treiben, sind extrem und unwahrscheinlich.

Wenn Sie seit Jahren oder auch einigen Monaten nicht mehr trainiert haben, könnte das Ziel, sechs Tage pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen, zunächst eine zu große Herausforderung sein. Sie sollten also Ihre sportlichen Ziele neu ausrichten und realistisch bleiben. Fangen Sie klein an. Dabei sollten Sie Ihre Ziele trotzdem so formulieren, dass sie anregend und motivierend sind. Und nur wenn es Ihnen gelingt, sich an die neuen Ziele zu halten und Sie wiederum fit sind, können Sie ehrgeiziger sein und große Ziele setzen.

Einen idealen Wiedereinstiegspllan und die ideale Methode, wie man mit dem Training wieder startet, gibt es nicht, aber hoffentlich können Ihnen diese Tipps einen Wiedereinstieg erleichtern.

Foto von Victor Freitas unsplash

PM

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