Daniel Kohl, Vorsitzender der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf: Wir hoffen, viele Menschen in die „Höhle des Löwen“, die CMT, locken zu können

Gleich mit drei Messeständen ist der Landkreis Göppingen auf der diesjährigen CMT vertreten. Gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V., der Bädergemeinschaft und dem Städteverbund aus Göppingen, Eislingen und Ebersbach, wird sich der Landkreis in Halle 6 unter dem Dach der Schwäbischen Alb Tourismus präsentieren. Im Rahmen der speziellen Fahrrad- & WanderReisen-Ausstellung wir der Stauferkreis an den ersten drei Messetagen zusätzlich mit zwei weiteren Informationsständen zu den Löwenpfaden und dem Landesradfernweg Albtäler in Halle 9 vertreten sein.

Vermissen wird man dafür erstmals die Stadt Geislingen auf den Messeständen. Nur ein paar Flyer werden ausgelegt, ansonsten wird Geislingen, immerhin Gründungsmitglied der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf (früher Helfensteiner Land), aus finanziellen Gründen nichtvor Ort präsent sein.

Dagegen bringt sich die Stadt Göppingen, neuestes und damit 38. Mitglied der Erlebnisregion mit Power in die Messe ein. OB Alex Maier zählt beim Pressegespräch die wichtigsten Angebote der Kreisstadt auf: der Hohenstaufen mit dem Naturstellplatz für Wohnmobile und der Jugendherberge, und deren tolle Anbindung an die Wanderwege, die Märklintage, die vom 15. bis 17. September wieder Besucher aus aller Welt nach Göppingen zieht, das Märklinmuseum und das umfangreiche Programm der Stadtführungen.

Die Stadt Ebersbach hat zum 700-jährigen Jubileum des Teilortes Weiler eine eigene Bröschüre herausgebracht, in der man die Geschichte des Weilers über Wandertouren erforschen und erleben kann. Außerdem gibt es mit dem „Eber-Trail“ ein atraktives neues Angebot für Mountainbiker. Die Strecke ist anspruchsvoll und für Ungeübte nicht geeignet, so Bürgermeister Eberhard Keller.

Die Bädergemeinschaft Bad Boll, Bad Überkingen und Bad Ditzenbach blickt mit Sorge auf die vergangenen Jahre zurück. Es waren schwere Zeiten für Bäderbetriebe, so Bad Bolls Bürgermeister Rudi Bührle, aber über 120.000 Übernachtungen im letzten Jahr in Bad Boll zeigen einen Aufwärtstrent.

2013 fasste der Kreistag seinen Grundsatzbeschluss zum Tourismus im Landkreis Göppingen. Seit dieser Zeit sind mit Holger Bäuerle und Isabell Noether zwei Touristikfachkräfte für die Entwicklung im Landkreis verantwortlich, die die Entwicklung geprägt haben. Statt zwei Touristikorganisationen (Helfensteiner Land und Stauferland) wurden die Angebote in einer Organisation gebündelt, die zudem eng an den Landkreis angebunden ist. Mit 102.000 Euro unterstützt der Landkreis die Erlebnisregion, mit weiteren 38.000 Euro weitere spezielle Projekte.

Unter www.tourenplaner.lk-gp.de ist ein Tourenplaner für rund 140 Rundwanderungen sowie Radrouten  zu finden, der einen Überblick über verschiedene Sehenswürdigkeiten entland den Strecken als auch einen Überblick zum Gastronomie- und Hotellerieangebot bietet.

Viele sehen den Landkreis immer noch als Industriekreis, so Bürgermeister Bührle, aber wir haben sehr viel mehr zu bieten. Und so wurden zur CMT auch wieder viele neue Flyer und Broschüren aufgelegt: „Burgen und Ruinen im Landkreis Göppingen“, Übersichtsflyer über alle Loipen und Pisten im Kreisgebiet und ein neuer Campingflyer.

„Der Stauferkreis ist mittlkerweile auf Augenhöhe der touristischen Partner von Alb und Stuttgart angekommen und wird dort als verlässlicher Partner gesehen, freute sich so auch Landrat Edgar Wolff abschließend beim Pressegespräch.

Foto: OB Alex Meier schraubt symbolisch sein „Göppingen“ an den Wegweiser durch die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf

Joachim Abel

 

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