Die geplante Zuckersteuer soll nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung deutlich weiter reichen als bislang bekannt. Neben Limonaden sollen künftig auch Säfte, Milchgetränke, Eistees und selbst zuckerfreie Getränke wie Cola Zero besteuert werden – und das schon ab 2027 statt 2028.
Finanzminister Lars Klingbeil rechnet im ersten Jahr mit Einnahmen von 650 Millionen Euro. Ein Zwei-Liter-Eistee würde sich demnach von 2,10 auf rund 2,72 Euro verteuern.
Es sei denn, die Industrie spart an Zucker oder Zuckerersatzstoffen, die genauso schädlich sind. Dann würde der Eistee gar nicht so viel teurer. Andere Länder zeigen, dass sich die Kunden sehr schnell an den „nicht mehr so süßen“ Geschmack gewöhnen und das spart dann auch wieder sehr viel Geld im Gesundheitswesen ein, was die Bürgerin, den Bürger bei den Krankenkassenbeiträgen entlastet.
Joachim Abel