Handwerk sieht Zeichen des Aufbruchs – Koalitionsverhandlungen eröffnen Chance für Entlastung und Planungssicherheit

Nach Abschluss der Sondierungsgespräche und der Entscheidung, in Koalitionsverhandlungen einzutreten, sieht Handwerk BW ein erstes Signal für einen wirtschaftspolitischen Aufbruch. Für die Handwerksbetriebe im Land kommt es jetzt darauf an, dass die angekündigten Schwerpunkte für Wirtschaft, Wachstum und Beschäftigung zügig und verbindlich umgesetzt werden.
„Der Sondierungsabschluss ist ein erstes Zeichen des Aufbruchs und er zeigt, dass sich die Geduld der Wirtschaft, die sich die Verhandler erbeten haben, gelohnt hat. Dass Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze jetzt klar Priorität bekommen sollen, ist ein richtiges und notwendiges Signal“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. „Die beiden Chefverhandler Cem Özdemir und Manuel Hagel sind sich mit dem deutlichen Schwerpunkt Wirtschaft treu geblieben. Jetzt müssen die Koalitionsverhandlungen zeigen, dass daraus ein klarer politischer Kurs wird. Die Betriebe brauchen Planungssicherheit, spürbare Entlastungen und verlässliche Rahmenbedingungen – und zwar zeitnah. Der Verzicht auf zusätzliches Gold-Plating, weniger Bürokratie und die Erhöhung der Meisterprämie auf 3.000 Euro sind richtige Schritte. Einige weitere Vorschläge des Handwerks liegen mit unserem Forderungskatalog ‚26 für 26‘ bereits auf dem Tisch.“

PM Baden-Württembergischer-Handwerkstag e.V.

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