NABU zum Ausbau der Erneuerbaren: Land muss Vorrangflächen für Artenschutz einplanen

Der NABU begrüßt, dass Landesregierung und Regionalverbände sich gemeinsam auf den Weg machen, um den Ausbau erneuerbarer Energien zügiger als bisher voranzutreiben. Der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle sagt dazu:

„Beim Ausbau der Erneuerbaren darf der Artenschutz nicht vergessen werden. Neben Vorrangflächen für Wind- und PV-Anlagen müssen auch Vorrangflächen für betroffene Vogel- und Fledermausarten ausgewiesen werden. Denn wir haben es mit einer Zwillingskrise zu tun. Klima- und Naturkrise müssen zwingend zusammen gedacht werden. Die Politik im Land steht nicht nur vor der großen Aufgabe, die Erneuerbaren beschleunigt auszubauen, sie muss sich zugleich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und der biologischen Vielfalt einsetzen. Deshalb ist es unabdingbar, dass das Land schnell die 1,8 Prozent Vorrangflächen für Windenergie und Photovoltaik definiert. Dabei gilt es, im Einklang mit dem Artenschutz möglichst naturverträgliche Flächen zu identifizieren, auf denen dann auch beschleunigt gebaut wird.“

 

PM NABU (Naturschutzbund Deutschland), Landesverband Baden-Württemberg e. V.

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