‚Kreistag aktuell‘ mit Peter Hofelich in Eislingen: „Offensiv-Strategie für unsere Klinik ist gefordert!“

„Der Umsatz unserer  Klinik sollte größer werden, indem der Einzugsbereich besser ausgeschöpft und ausgeweitet wird. Für eine solche Offensiv-Strategie  hat sie als heute modernste Einrichtung ihrer Art im weiten Umkreis auch die Voraussetzungen“, gab Kreisrat Peter Hofelich eine Perspektive für bessere Klinik-Zahlen, welche neben der Forderung nach gezielter Hilfe des Bundes, ebenso Beachtung verdienen sollte. Und Eislingens Gemeinderätin Leni Breymeier warb auch in diesem Sinne nachdrücklich für einen notwendigen Erfolgs-Faktor: „Wir müssen gut über unsere Klinik reden!“

In den ‚Musikantenstadl‘ hatten die Eislinger und Salacher SPD zur regelmäßigen Bürgerinformation mit dem Kreisrat im heimischen Wahlkreis 7 eingeladen. Zur Lage der weiterhin im laufenden Betrieb massiv defizitären Klinik gab es Pro und Contra. Manches Lob, aber eben auch Hinweise auf lange Wartezeiten und zu wenig Kümmern.  Hofelich warb für konstruktiven Dialog mit den Klinik-Verantwortlichen, gerne unter Einschluss der gewählten Kreisräte.

Ein Spaziergang durch die Kreispolitik: Finanzen, Abfallwirtschaft, ÖPNV

Entlang ausgewählter Schwerpunkte entspann sich unter den 15 Anwesenden, darunter Vertreter von drei Fraktionen im Eislinger Stadtrat,  ein engagiertes Gespräch mit dem stellvertretende Vorsitzenden der SPD-Kreistags-Fraktion ansprach.

Zum Haushalt 2027 werbe er für rechtzeitigen Dialog angesichts kommunaler Unterfinanzierung. „Solidarität unter den sehr unterschiedlichen Kreisgemeinden muss auf Kreisebene auch organisiert werden“.

Die Abfallwirtschaft konnte 2025 einen ziemlich ausgeglichenen Abschluss vorlegen. Jetzt nahe zum nächsten Jahr die braune Tonne. Und mittelfristig ein neues Konzept für Wertstoffzentren- und Höfe. Hofelich motivierte die anwesenden Gemeinderäte, sich mit ihren Verwaltungen Gedanken zu machen, wie ein gut erreichbares Wertstoffzentrum im bevölkerungsstarken mittleren Fils- und Lautertal eingerichtet werden könne.

Der ÖPNV soll, das sind erste Signale von Landrat und einzelnen Fraktionen, bei einer nächsten Sparrunde Entlastung und damit Angebotsreduzierungen bringen. Hofelich stellte für die SPD fest, „dass die erst vor kurzem endlich erreichte VVS-Vollmitgliedschaft ein Erfolg für unseren Landkreis ist“.

Man leide bei der Vertaktung zwar unter dem Schwächeln der Schiene. Der Verkehrsverbund bleibe aber ein Standortfaktor, der für die wirtschaftliche und Wohnort-Attraktivität, gerade im mittleren Filstal,  lange gefehlt habe. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ingrid Held, votierte allerdings deutlich, daß ein VVS-Standard mit bis zu 45 Minuten zumutbarer Bus-Wartezeit für Schüler nicht ausgereizt werden dürfe. Die Versammlung sah für Besserungen Verkehrsplaner bei Fahrplänen wie Schulleiter bei passenden Schulzeiten in der Pflicht.

Im Blickpunkt: Zukunftsinvestition ‚Schulen‘

Zu den kreiseigenen Schulen bereitete Hofelich die Bürger auf eine doppelte Herausforderung vor: Die SBBZ für Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen erleben einen deutlichen Zuwachs. „Nach dem Neubau der Bodelschwingh-Schule in Geislingen werden wir auch in  Göppingen  um Erweiterungs- Investitionen und möglichweise einen weiteren Standort nicht herumkommen“. Und die beruflichen Schulen seien „das wertvolle Gut, das wir für eine erneuerte industrielle und handwerkliche Stärke im Landkreis haben“. Hier dürfe, wie mit dem Wegfall der Göppinger Bibliothek geschehen, nicht die Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung wie der technischen, kaufmännischen und sozialen gymnasialen Ausbildung beeinträchtigt werden.

„Unser Landkreis braucht dieses Fundament und diese Startchancen!“

PM SPD Eislingen

 

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