Tagung in Rothenburg – ACE-Ehrenamtliche starten in die Clubinitiative 2024

Der ACE, Europas Mobilitätsbegleiter, wird auch 2024 wieder zahlreiche Themen aufgreifen – bundesweit und auch ganz lokal. Nach einer wegweisenden Hauptversammlung im November 2023 ist eine neue Richtung eingeschlagen worden. Der ACE-Aufsichtsrat besteht nun ausschließlich aus Ehrenamtlichen des Vereins – somit tragen sie nun mehr Verantwortung für die Zukunft des ACE. Dies wurde auch bei der Regionalausschusstagung am Samstag, 16. März, in Rothenburg ob der Tauber deutlich. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg diskutierten die Ehrenamtlichen aus Bayern die verschiedensten Themen rund um den ACE.

In den 16 Kreisclubs in Baden-Württemberg sowie bei den 21 in Bayern steht aktuell die Vorbereitungen für die Clubinitiative „Hat Deutschland Ladepower?“ an. Vom 1. April an werden die Ehrenamtlichen unterwegs sein, um bundesweit 190 Schnell-Ladestationen genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach Clubinitiativen zur Barrierefreiheit von Parkplatzen (2021), zu unbewirtschafteten Rastplätzen an Autobahnen (2022) und zu P+R-Anlagen (2023) stehen in diesem Jahr Schell-Ladestationen im Fokus des ACE-Ehrenamtes. Zum Ende der Aktion soll es wieder einen „ACE-Standpunkt“ geben, der darlegt, wie sich der ACE Schnell-Ladestationen vorstellt.

Kerstin Hurek, Leiterin der Abteilung Verkehrspolitik des ACE in Berlin, gab den Ehrenamtlichen einen Überblick über die geleistete und vor allem anstehende Arbeit. Im Jahr 2024 stehen wieder einige Wahlen an, in deren Vorfeld sich auch der ACE mit seinen Forderungen bemerkbar machen wird. Zudem wird das Positionspapier „Welche Verkehrswende will der ACE?“ überarbeitet, ergänzt und konkretisiert.

Das Ehrenamt steht im Mittelpunkt der Arbeit des ACE – und dieses Ehrenamt gibt sich als Ergebnis aus der Hauptversammlung 2023 nun auch neue Ehrenamtsrichtlinien. „Wir sind eine starke Gemeinschaft von Menschen“, so Heiko Buczinski, Leiter Club-Service beim ACE. Die Werte, die im Ehrenamt gelebt werden, werden nun erneut niedergeschrieben und lösen dann die bisherigen Ehrenamtsrichtlinien ab. Einen Entwurf gibt es bereits – der Aufsichtsrat wird sich der Thematik annehmen.

Der Stellenwert des Ehrenamtes wurde auch bei den Ehrungen deutlich – fünf Personen konnten für 40 Jahre Engagement im ACE ausgezeichnet werden, darunter auch Reinhold Hess aus dem ACE-Kreis Karlsruhe/Rastatt/Baden-Baden.

Großes Augenmerk werden die ACE-Kreisvorstände auch darauflegen, Mitstreiter für Mobilitätsthemen zu finden. Auch nach dem Wahlen in den Kreisclubs im Herbst und Winter 2026 soll es bundesweit 110 aktive ACE-Kreise geben, das wünscht sich der Vorsitzende des ACE, Stefan Heimlich. „Wir setzen uns vor Ort ganz konkret dafür ein, dass jeder sicher unterwegs ist und sicher am Ziel ankommt – egal, wie er unterwegs ist. Wer Interesse hat, mitzuarbeiten, kann sich gerne bei den Regionalbeauftragten melden – am besten per Mail an elias.schempf@ace.de oder sven.huebsichen@ace.de.

Foto (Quelle: U. Hildebrand): „ACE-Regionalausschuss“ ACE-Vorsitzender Stefan Heimlich (2. von rechts) konnte für 40 Jahre Engagement u. a. Reinhold Hess (3. von links) aus Karlsruhe auszeichnen.

PM ACE Auto Club Europa e.V.   Regionalgruppe Baden-Württemberg

 

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