Überragende Leistungen im Fach Französisch: Stadt Eislingen vergibt den Französischpreis an die Abiturientinnen Luisa Oellig und Kim Heerdegen

Seit dem Schuljahr 2002/2003 verleiht die Stadt Eislingen jedes Jahr den Preis für besondere Leistungen im Fach Französisch. Doch nicht nur herausragende Noten sind bei der Vergabe wichtig. Das besondere Kriterium sind Kontakte in die Partnerstadt Oyonnax, die durch das Engagement beim Schüleraustausch eine entscheidende Rolle spielen.

Dieses Jahr haben gleich zwei Abiturientinnen vom Erich Kästner Gymnasium mit außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Sowohl Lusia Oellig als auch Kim Heerdegen haben mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen und zudem intensiv den Schüleraustausch in die französische Partnerstadt gelebt. Ein schöner Anlass für Oberbürgermeister Klaus Heininger, die Schülerinnen mit ihren Familien zur Preisverleihung ins Rathaus einzuladen. Bei seiner Begrüßung im Großen Sitzungssaal freute er sich über zwei Besonderheiten.

Zum einen wurde der Preis in diesem Jahr mit exakt den gleichen schulischen Leistungen doppelt vergeben.

Zum anderen stand das 20-Jubiläum des Französischpreises an.  Mit einer weißen Rose und einer Urkunde gratulierte das Stadtoberhaupt Kim Heerdegen und Luisa Oellig ganz herzlich zu dieser Auszeichnung, mit der nun das Ende der schulischen Laufbahn belohnt werde. Begleitend zur Preisübergabe überreichte er jeder Schülerin einen 70,00 Euro Gutschein von „Blatt & Buch“ und je zwei Gutscheine für einen Kinobesuch. Sein besonderer Dank galt Stefanie Doosry, der Französischlehrerin am EKG, die beide Schülerinnen zum Abitur führte.  Zweifellos sei ihr erfolgreicher Unterricht auch daran erkennbar, dass sie es hervorragend verstehe, die Lust am Lernen und die Freude an der Sprache bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken und zu fördern. Glückwünsche gab es auch seitens der 1. Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Karin Schuster, die ihren Respekt für diese schulische Leistung zollte. Besonders freute sie sich, dass der Schüleraustausch mit Oyonnax auch nach 30 Jahren ungebrochen attraktiv für die Schülerinnen und Schüler sei. „Wir wollen unsere deutsch-französische Partnerschaft lebendig halten und dafür brauchen wir natürlich auch Jugendliche, die Freude und Spaß an der französischen Lebensart und der Sprache haben.“ Begleitet wurden die beiden Preisträgerinnen von Stephan Arnold, dem Schulleiter am EKG: „Hier wird deutlich, wie die Motivation der Schülerinnen auf eine Lehrerin mit Herzblut treffen und gemeinsam bewundernswerte Leistungen erzielt werden.“

Beide Preisträgerinnen werden im Anschluss für ein Jahr ins Ausland gehen. Kimberley Heerdegen, zieht es nach Mexiko und Schweden. Luisa Oelling wird es nach Indien führen, wo sie mit der EMS (Evangelische Misssion in Solidarität) in einem Mädchenheim arbeiten und Erfahrungen sammeln möchte.

Foto (Bildquelle: Stadt Eislingen): Luisa Oellig (li.) und Kimberly Heerdegen freuen sich über die besondere Auszeichnung, die Oberbürgermeister Klaus Heininger ihnen für die herausragenden Französischkenntnisse verliehen hat.

PM Stadtverwaltung Eislingen

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