Auf Französisch ein schwäbisches Volksfest gefeiert – Eine offizielle Delegation aus der französischen Partnerstadt Oyonnax hat das Flair auf dem Cannstatter Wasen entdeckt

Die Münchner haben ihre Wiesn und die Schwaben den Cannstatter Wasen. Wo es sich besser feiern lässt, kann wohl nicht geklärt werden. Sicher ist jedoch, dass mit dem Besuch des Volksfests für eine französische Delegation aus Oyonnax ein großer Wunsch in Erfüllung ging. Ein Team aus Stadtverwaltung, Partnerschaftskomitee und der Freiwilligen Feuerwehr hatte dafür ein Rahmenprogramm rund um einen gelungenen Partnerschaftsbesuch organisiert.

Im 20-jährigen Jubiläumsjahr der Partnerschaft zwischen Eislingen und Oyonnax stand vor kurzem ein weiterer Höhepunkt ins Haus. Der Cannstatter Wasen, bekannt als Fest der schwäbischen Tradition, hat rund 32 Gäste aus der französischen Partnerstadt in den Bann gezogen. Nicht nur die Stimmung und die Atmosphäre sondern auch die vielen schicken Trachten, die regionalen Leckereien, der Besuch im Bierzelt und der Rummel hatten große Strahlkraft auf die Besucherinnen und Besucher.

Eine Wanderung auf den Hohenstaufen bot im Vorfeld noch ein Kontrastprogramm und gab einen außergewöhnlichen Blick auf die Umgebung preis. Nur ein paar graue Regenwolken und ein frischer Wind sorgten auf der Bergspitze für ein bisschen Unbehagen, das Bergführer Andreas Schweikert mit Wissenswertem zur geologische Entstehung und interessanten Geschichten rund um den Hohenstaufen geschickt zu vertreiben wusste. Die Kostprobe vom Schwarzbrot aus dem Bergbackofen als Ersatz für die französischen Baguettes und schwäbischen Maultaschen, serviert in der Berggaststätte „Himmel & Erde“ waren ein kulinarisches Highlight und Botschafter der schwäbischen Küche, die bei den französischen Gästen hervorragend ankam. Verschiedenste Gespräche, um die lebendige Partnerschaftsarbeit weiter zu vertiefen – auch zwischen beiden Mitgliedern der Feuerwehren aus Eislingen und Oyonnax – rundeten das Wochenende ab.

Foto: Es bereitete den Gästen sichtlich Vergnügen, das Rummelplatzvergnügen mit Fahrgeschäften und Budenzauber auszukosten. Ein abschließender Bierzeltbesuch durfte natürlich nicht fehlen.

PM Stadtverwaltung Eislingen

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