Starkregen und Rückstausicherung

Starkregen und Sturmböen wechseln sich ab mit extremer Trockenheit und großer Hitze. Ein Bild, das auch in der Göppinger Region mittlerweile an der Tagesordnung ist. Diese doch noch relativ neuen Wetterentwicklungen sollen jeden Hausbesitzer dazu bewegen, sich mit dem Thema Starkregen zu beschäftigen.

Ist es bei einem Starkregenereignis soweit, dass Abwasser ins Gebäude eindringt, dann ist der Schaden oft sehr groß. Bei plötzlich auftretendem Starkregen kann es sein, dass die öffentliche Kanalisation an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Folglich kann das Abwasser in die angeschlossenen Entwässerungsleitungen und damit auch in die Häuser zurückgedrückt werden.

Rückstauklappen verhindern das Eindringen von Abwasser, Regenrückstau und Fäkalien.

Rückstauklappen im Kanalsystem können an verschiedenen Stellen eingebaut werden. Meist werden sie direkt in der Abwasserleitung im Keller eingebaut. Besonders leicht erfolgt der Einbau, wenn die Rohre noch frei liegen. Im Keller lässt sich die Rückstauklappe besonders gut warten und prüfen.

Rückstauklappen baut meist ein Sanitärfachbetrieb ein. Ist die Immobilie noch in der Planung, so sollte das zuständige Architekturbüro das Einbauen der Rückstauklappe bedenken und einplanen. Viele Landesbauordnungen sehen für Neubauten seit vielen Jahren eine Einbaupflicht von Rückstauklappen vor. Auch laut § 19 der städtischer Abwassersatzung müssen Grundstücksentwässerungsanlagen vom Grundstückseigentümer auf seine Kosten gegen Rückstau gesichert werden.

Wegen der vielen unterschiedlichen Regelungen fragt man am besten bei der Stadtentwässerung Göppingen unter seg@goeppingen.de oder bei seinem Architekten nach.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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