Heike Baehrens besucht künftige Kriseninterventionsunterkunft mit Unterstützungsangeboten der AWO Göppingen e.V. für Frauen und Kinder aus häuslicher Gewalt oder Prostitution

„Ein richtiges Leuchtturm-Projekt wie es in ganz Baden-Württemberg kein zweites gibt“, erzählt Sonja Elser, die Geschäftsführerin des AWO Kreisverbands Göppingen e.V., begeistert von ihrem neuen Projekt. Die Göppinger Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens besucht im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitstour 17 Ziele – 17 Orte solche besonderen Einrichtungen und Menschen im Landkreis, die im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen unterwegs sind.

Ermöglicht durch EU-Fördergelder und das herausragende Engagement der AWO Göppingen, kann im Landkreis eine große Lücke im Hilfesystem geschlossen werden: „Häusliche Gewalt gegen Frauen ist leider weiter verbreitet als wir denken und hat sich während der Corona-Krise vermutlich noch verschlimmert“, befürchtet Heike Baehrens. Deswegen sei es so wichtig, niederschwellige Angebote zu schaffen, die die komplexen Problemlagen der betroffenen Frauen systematisch angehen und ihnen das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes Leben mitgeben. Bildung spielt dabei eine wichtige Rolle: „Durch die bereits vorhandenen Angebote, wie Alphabetisierungs-, Integrations- und Frauenkurse sowie die interkulturelle und sozialpädagogische Familienhilfe ist die AWO Göppingen bereits jetzt eine wichtige Anlaufstelle für Frauen in multiplen Problemlagen wie auch für hochgradig problembelastete Frauen mit Migrationshintergrund“, berichtet Sonja Elser (Foto rechts neben Heike Baehrens). „Nun konnten wir zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Frauen und ihre Familien schaffen, die das gesamte Hilfsangebot unter einem Dach aus einer Hand in Anspruch nehmen können.“

 

PM Bürgerbüro Heike Baehrens, MdB

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