Hohe Energie- und Lebensmittelkosten, eine schlechte Wirtschaftslage und mangelndes Personal: Die Gastronomie leidet. Wer unter diesen Vorzeichen dennoch auf regionale Herkunft, handwerkliche Küche und faire Bezahlung setzt, verdient besondere Aufmerksamkeit. Genau hier setzt der neue „Slow Food Genussführer 2027/28“ (ET 16.09.2026) an und weist den Weg zu Orten, an denen Qualität und Verantwortung auf den Teller kommen.
Mit lebendigen und persönlichen Beschreibungen präsentiert der »Slow Food Genussführer 2027/28« (ET 16.09.2026, oekom Verlag) Gasthäuser in ganz Deutschland, die nach Slow-Food-Kriterien ausgewählt wurden. Getreu dem Motto „gut, sauber, fair“ bestimmen hier frische, regionale und saisonale Zutaten und eine handwerklich gekonnte Zubereitung die Küche, ohne Convenience-Produkte, unerwünschte Zusatzstoffe oder industrielle Geschmacksverstärker. Die Lokale bieten vorwiegend eine regional-traditionelle Küche an, die häufig zeitgenössisch angepasst ist. Doch finden sich auch andere gastronomische Konzepte, die den Vorstellungen von Slow Food ebenfalls entsprechen. Übersichtliche Markierungen für biozertifizierte Lokale, Brauereigasthöfe, Gasthöfe mit Weingut oder herausragendem vegetarischem Angebot erleichtern die Auswahl nach persönlichen Präferenzen.
Genussvolle Entdeckungstouren
Die inzwischen siebte Ausgabe versammelt mehr als 450 Gasthäuser, die von über 500 Slow-Food-Tester*innen auf Herz und Nieren geprüft wurden. Wer neben gutem Essen auf der Suche nach weiteren Aktivitäten ist, findet auch Wander-, Rad- und Ausflugstipps sowie Hinweise auf empfehlenswerte Produzent*innen und Manufakturen im direkten Umfeld der Lokale. So wird aus der Einkehr ein ganzer Tag voller Erlebnisse. Natürlich dürfen auch in dieser Ausgabe die typische »Kleine Warenkunde« und das beliebte »ABC der regionalen Spezialitäten« nicht fehlen.
Ausgezeichnet für Qualität und Verantwortung
Zwar gehören die ausgewählten Gastronomien nicht immer zu den günstigsten. Herausragende Qualität, faire Bezahlung, Wertschätzung der gesamten Lieferkette und Engagement für Natur und Umwelt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten konsequent hochzuhalten, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Slow Food Deutschland würdigt diese Leistung mit dem Genussführer.
»Es wäre unter den gegebenen Umständen leicht, an der Qualität zu sparen,« so Ingo Plessing, Leiter des Herausgeberteams. »Dass so viele Gasthäuser das Gegenteil tun, verdient unsere Bewunderung – und eine Auszeichnung im Genussführer.«
Slow Food Deutschland e.V. (Hrsg.), Slow Food Genussführer 2027/28 – Die besten Restaurants und Gasthäuser in Deutschland, ISBN: 978-3-98726-530-3, Hardcover, 600 Seiten, oekom Verlag, Erscheinungstermin: 16.09.2026
Slow Food hat sich zum Ziel gesetzt, eine Welt zu schaffen, in der Ernährung auf fairen Beziehungen basiert, die biologische Vielfalt, das Klima und die Gesundheit fördert und es allen Menschen ermöglicht, ein Leben in Würde und Freude zu führen.Als globales Netzwerk mit Millionen von Menschen setzt sich Slow Food für gutes, sauberes und faires Essen für alle ein. Slow Food Deutschland wurde 1992 gegründet und ist mit vielfältigen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen auf lokaler, nationaler sowie europäischer Ebene aktiv. Mit handlungsorientierter Bildungsarbeit stellen wir Ernährungskompetenz auf sichere Beine. Ziel unseres politischen Engagements ist ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem, das Mensch und Tier, Umwelt und Klima schützt. www.slowfood.de
PM Slow Food Deutschland e. V.