Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai betont der NABU Baden-Württemberg die Bedeutung demokratischer Beteiligung und eines starken Rechtsstaats. „Demokratie lebt davon, dass möglichst viele Menschen Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitgestalten. Genau das passiert jeden Tag im Naturschutz – vor Ort und ehrenamtlich in ganz Baden-Württemberg“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle.
Naturschutz ist immer auch gesellschaftliche Mitwirkung. Da Natur keine eigene Stimme hat, braucht es starke zivilgesellschaftliche Akteure wie den NABU, die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Debatten einbringen und langfristige gesellschaftliche Interessen sichtbar machen. „Wer natürliche Lebensgrundlagen schützt, bewahrt damit die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Gesundheit und Zukunftsfähigkeit“, so Enssle.
In Baden-Württemberg packen mehr als 3.000 Menschen in 230 NABU-Gruppen vor Ort an und leisten jedes Jahr rund eine Million ehrenamtlicher Arbeitsstunden für Artenschutz, Umweltbildung und praktische Naturschutzarbeit. Der NABU selbst ist demokratisch organisiert. Entscheidungen werden in gewählten Gremien und Mitgliederversammlungen getroffen. Beteiligung, Verantwortung und Aushandlung seien zentrale Elemente gelebter Demokratie. Grundlage der Verbandsarbeit sind die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. „Naturschutz braucht eine offene Gesellschaft, wissenschaftsbasierte Debatten und starke demokratische Institutionen – und auch alle 11,2 Millionen Menschen in Baden-Württemberg profitieren mit ihrer Selbstbestimmung von unserer Demokratie“, so Enssle.
Hintergrund:
Der NABU BW engagiert sich im Bündnis für Demokratie
PM NABU (Naturschutzbund Deutschland) Landesverband Baden-Württemberg e.V.