Ehrenamtliche im Einsatz für die Löwenpfade – Landkreis sorgt gemeinsam mit Wegepatinnen und -paten für hohe Qualität der Wanderwege

Insgesamt 16 Löwenpfade gibt es im Landkreis Göppingen und werden von vielen Menschen begeistert genutzt. Die vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Rundwanderwege zeichnen sich durch eine durchweg hohe Qualität aus. Dazu gehört unter anderem, dass sie eine lückenlose Beschilderung aufweisen und so jedem Wanderfan die Sicherheit geben, sich nicht verlaufen zu können.

“Als Gast des Landkreises und Wandernder auf den Löwenpfaden sieht man meistens nicht, welche Arbeit dahinter steckt, dass diese hohen Standards erfüllt und vor allem erhalten werden”, erläutert Florian Pointke, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen. “Hinter jedem Löwenpfad stehen Ehrenamtliche, die sich als Wegepatinnen und Wegepaten mit viel Herzblut für ihren Weg einsetzten,” so Pointke weiter. Einmal im Jahr treffen sich die Löwenpfade-Patinnen und -Paten. Dieser gemeinsame Austausch fand am vergangenen Samstag, 18. April 2026, auf dem Löwenfpad Filstalgucker statt.

Die Wegepatinnen und Wegepaten kümmern sich darum, dass an ihren Wegen das typische Löwenkopf-Symbol in regelmäßigen Abständen zu finden ist. Außerdem werden von ihnen die Wege frei gehalten, wenn diese zuwachsen. Zudem melden sie, wenn größere Schäden am Weg festgestellt werden, Bäume umgestürzt sind und den Weg versperren oder Wegweiser gerichtet werden müssen. An dieser Stelle wird die Tourismusförderung des Landratsamts aktiv. “Zum Glück können wir über die Wegepatinnen und Wegepaten hinaus auf ein sehr gut funktionierendes Netzwerk von Akteuren des Schwäbischen Albvereins, des Forstes und den Bauhöfen der Städte und Gemeinden zurückgreifen”, freut sich der Tourismusmanager. “Ohne den Schulterschluss von so vielen Menschen könnten wir das Wanderwegenetz nicht in einem so hervorragenden Zustand erhalten.”

Eine besondere Herausforderung stellt leider der Vandalismus dar. Neben Schmierereien auf Schildern gehören mutwillige Zerstörung und Diebstahl zu den größten Problemen. “Ein Phänomen, mit dem wir außerdem zu kämpfen haben, sind Aufkleber, die überall aufgebracht werden,” bedauert Florian Pointke. “Vor allem für die Menschen, die sich erhenamtlich für den Erhalt der Wegeinfrastruktur einsetzen, kann dies sehr frustrierend sein. Ihr Einsatz kann in Zeiten von rückläufigen, öffentlichen Mitteln nicht hoch genug anerkannt werden.”

Bereits 2014 hat sich der Landkreis Göppingen mit der so genannten Freizeitwegekonzeption auf den Weg gemacht, um die Region zwischen Schurwald und Schwäbischer Alb zu einem Wanderparadies aufzubauen. Die 16 Löwenpfade sind das Aushängeschild des Landkreises. Darüber hinauf gibt es rund 100 kommunale Rundwanderwege und dazu noch ein hervorragend ausgebautes Wegenetz des Schwäbischen Albvereins. Für die Beschilderung all dieser Wege ist das Landratsamt Göppingen verantwortlich und unterstützt die vielen Akteure in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden bei der Erhaltung des Wanderwegenetzes. Durch die vielen Gäste, die aufgrund des Angebots in den Landkreis Göppingen kommen, werden Gaststätten, Einzelhandel aber auch Direktvermarkter direkt unterstützt und Wertschöpfung im Landkreis Göppingen erzielt.

Foto (Landratsamt Göppingen): Die Wegepatinnen und Wegepaten der Löwenpfade treffen sich einmal im Jahr zum gemeinsamen Austausch und zum gemeinsamen Wandern. In diesem Jahr ging es auf dem Löwenpfad Filstalgucker bei herrlichem Sonnenschein durch Wald und Flur.

 

PM Landratsamt Göppingen Tourismusmanager, Amt für Kreisentwicklung und Kommunales

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