Sekundäre Pflanzenstoffe – so wichtig sind sie für unseren Organismus

Zu einer gesunden Ernährung gehört genügend Obst und Gemüse. Diese Lebensmittel enthalten wichtige Vitamine und Mineralien, das ist jedem bewusst. Allerdings profitiert der menschliche Körper auch von den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, die darüber aufgenommen werden können.

Sekundäre Pflanzenstoffe fördern die Gesundheit

Unter primären Pflanzenstoffen versteht man wichtige Nährstoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Für eine ausgeglichene Ernährung sind sie von großer Bedeutung, sie können aber auch durch andere Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch aufgenommen werden. Neben den primären spielen die sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle. Die Wissenschaft geht davon aus, dass sie für den Körper nicht überlebensnotwendig sind, dafür aber eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Sie sollten also ebenfalls in ausreichenden Mengen konsumiert werden.

Flavonoide schützen das Herz

Diese sekundären Pflanzenstoffe sind in Pflanzen mit einer roten, blauen, violetten oder hellgelben Farbgebung zu finden und wirken sich direkt auf mehrere Weisen positiv auf die Gesundheit aus. Zum Beispiel sollen sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und das Immunsystem stärken.

Bitterstoffe regen die Verdauung an

In vielen Pflanzen wie in Mangold oder Rucola kommen sogenannte Bitterstoffe vor. Sie verdanken ihren Namen der Tatsache, dass sie einen bitteren Geschmack haben. Das ist nicht jedermanns Sache. Allerdings besteht die Möglichkeit, sich mit der Zeit an den bitteren Geschmack zu gewöhnen. Sie haben ein breit gefächertes Wirkungsspektrum und beeinflussen vor allem die Verdauung positiv. Zum Beispiel verbessern sie die Bildung von Magensaft und regen die Produktion der Gallenflüssigkeit an. Sogar bei Morbus Crohn sollen Bitterstoffe Linderung verschaffen können. Wer kein Fan der bitteren Gemüsesorten ist, kann stattdessen auf Nahrungsergänzungsmittel setzen und Bitterstoffe kaufen.

Carotinoide mit antioxidativer Wirkung

Diese sekundären Pflanzenstoffe sind vor allem in Gemüsesorten zu finden, die eine orangefarbene, gelbe oder rote Färbung haben. Das trifft auf Aprikosen, Kürbis, Tomaten und Karotten zu. Carotinoide haben eine antioxidative Wirkung und bieten so einen effektiven Schutz vor freien Radikalen. Außerdem wird ihnen eine krebshemmende Wirkung nachgesagt.

Sulfide senken möglicherweise das Risiko von Magenkrebs

Auch Sulfide haben unter Umständen einen positiven Effekt auf den Körper. Sie sollen krebshemmend sein und vor allem vor Magenkrebs schützen. Außerdem wird eine antimikrobielle Wirkung diskutiert. Demzufolge würden Sulfide Pilze und Bakterien im Körper hemmen. Sie kommen unter anderem in Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und diversen Kohlgewächsen vor.

Ätherische Öle sind antiseptisch und entzündungshemmend

Sie sind in zahlreichen Pflanzen wie Pfefferminze, Rosmarin oder Lavendel vorzufinden und können bei Entzündungen helfen. Außerdem sollen sie sich positiv auf die Stimmung auswirken und es leichter machen, sich nach einem anstrengenden Tag zu entspannen. Dafür können sie beispielsweise ins Badewasser gegeben werden. Auch das Verdampfen ätherischer Öle ist möglich. Bei schmerzhaften Magenkrämpfen oder Menstruationsbeschwerden können sie ebenfalls Linderung verschaffen.

PM

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