Das politische Wort zum Samstag: über 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg und aktuelle Entwicklungen

Am 17. Juli 1936 begann der spanische Bürgerkrieg, der bis 1939 dauern sollte:
Hätten sich europäische Demokratien von Anfang an die Seite der Republik gestellt, hätten nicht Vasallen der Sowjetunion diese mit Stalins Hilfe verteidigen müssen. Vermutlich verlor diese dadurch auch an Legitimation und die rechten Putschisten bekamen noch mehr Auftrieb. Aber vermutlich hätten sich auch diese nicht ohne Hilfe von NS-Deutschland und dem faschistischen Italien durchsetzen können. Der spanische Bürgerkrieg war ein Stellvertreterkrieg und ein Vorgeschmack auf das Unternehmen Barbarossa, das 5 Jahre später folgen sollte.
Der in der Reportage erwähnte totalitäre Staat existierte nur kurz, bis die Frankisten die linksliberale Demokratie zerstörten und durch eine rechtsgerichtete Diktatur ersetzten. Leider hielt sich dieser Autoritarismus noch Jahrzehnte, weil der Westen auch nach dem Zweiten Weltkrieg Francisco Franco als Verbündete gegen den Warschauer Pakt nicht verlieren wollten und speziell durch den Tourismus viele Devisen ins Land kamen. Bis heute hat dieser blutige Krieg Folgen für Spanien. Es bedarf einer Aufarbeitung der Diktatur und einer eindeutigen Distanzierung vom Franco-Regime. Das ist dem Land den Opfern und deren Nachkommen schuldig.
In Deutschland wird derzeit über die Kürzung des Unterhaltsvorschusses diskutiert.
Ich habe da noch eine andere These: Würden nicht so viele Mütter (und auch Väter) den Vätern die Kinder vorenthalten, würden nicht so viele Väter (aber auch Mütter) den Unterhalt prellen. Leider werden Kinder- und Elternrechte in diesem Lande so oft mit Füßen getreten, was eigentlich nicht sein kann. Da muss mit allen erlaubten Mitteln entgegengetreten werden.
Die erste sinnvolle Idee der Bundesregierung seit langem ist die Erhöhung der Tabaksteuer.
Ich denke, dadurch wird auch indirekt das Gesundheitssystem entlastet, weil weniger geraucht und das System dadurch entlastet wird. Ich bin ja normalerweise nicht der Typ, der auf andere Gruppen schimpft. Aber ich verstehe nicht, warum beinamputierte Raucher nicht Einschnitte hinnehmen müssen. Ich als armer Umschüler werde geschröpft und dieses Pack wird verschont.
Dann war ich nach dem Sieg Argentiniens ziemlich sauer über diese Aktion:
Zum ersten Mal in fast 15 Jahren Wort zum Sonntag zitiere ich einen Artikel der BILD, weil er einfach richtig liegt. Die Falklandinseln gehören zu Großbritannien und diese Aktion war einfach nur bescheuert. Man stelle sich mal vor, deutsche Spieler würden nach einem Spiel gegen Polen ein Banner hochhalten „Ostpreußen gehört zu Deutschland“. Dies wäre nicht nur falsch, sondern auch einfach nur respektlos. Ich werde aus diesem Grund am Sonntag im WM-Finale Spanien die Daumen drücken, denn eine Mannschaft, die sich so aufführt, ist des Titels nicht würdig. Ich hoffe, dass die meisten Spieler diese Meinung nicht wirklich vertreten, sondern England damit nur ärgern wollten. Als ich damals in Argentinien war, habe ich mich immer geärgert, wenn ich solche Schilder gesehen habe und war froh, dass ich nur so wenig spanisch spreche. Sonst hätte ich da in einigen Situationen was sagen müssen.
Marcel Kunz

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