NULLTOLERANZ WEIL UNSERE REGION MEHR RESPEKT VERDIENT

Wie viele kaputte Bushaltestellen in Schwäbisch Gmünd sollen wir noch zählen? Wie viele Vermüllungen am Bahnhof Göppingen? Wie viele Randale‑Nächte in Ulm, wie viele Respektlosigkeiten in Aalen, bevor wir endlich begreifen, dass genau dort der Zerfall beginnt?

Ostalbkreis, Göppingen, Ulm – wir haben kein Kriminalitätsproblem. Wir haben ein Konsequenzproblem.

New York hat es einst vorgemacht: Wer kleine Verstöße laufen lässt, bekommt große Probleme. Das gilt in Manhattan genauso wie am Gmünder Marktplatz oder am ZOB in Göppingen.

Nulltoleranz heißt: Keine Ausreden. Keine „War doch nur ein Spaß“-Mentalität. Keine Angst, klare Grenzen zu setzen.

Es heißt: Wenn jemand in Gmünd den öffentlichen Raum vermüllt – Konsequenz. Wenn jemand in Göppingen andere bedroht – Konsequenz. Wenn jemand in Ulm Regeln bricht – Konsequenz. Nicht nächste Woche. Nicht nach dem dritten Mal. Sofort.

Denn wer den öffentlichen Raum sich selbst überlässt, überlässt ihn den Lautesten, den Rücksichtslosesten, den Falschen.

Nulltoleranz ist kein Schlagstock. Es ist ein Schutzschild. Für die, die morgens in Heubach zur Arbeit fahren. Für die, die abends in Eislingen sicher nach Hause wollen. Für die Familien, die am Wochenende in Gmünd durch die Stadt laufen, ohne ständig wegschauen zu müssen.

Wir müssen umdenken. Radikal. Konsequent. Jetzt.

Denn eine Region, die jeden Regelbruch durchwinkt, verliert zuerst die Ordnung, dann die Sicherheit – und am Ende das Vertrauen ihrer Bürger.

Ostalbkreis, Göppingen, Ulm: Nulltoleranz ist kein hartes Wort.

Alfred Brandner

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