Bad Boll – Bei einer Großkontrolle am Donnerstag in Bad Boll zog die Polizei zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Drogen standen

Zwischen 13 und 19 Uhr richtete die Polizei auf einem Parkplatz in Bad Boll eine Kontrollstelle ein. Die Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Ulm richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer setzten.

Unterstützt wurden sie dabei von Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Einsatz. Auch Spezialkräfte der Fahndung und der Polizeihundeführerstaffel waren im Einsatz. Zwei Polizeihunde „überprüften“ mit ihren Spürnasen elf Autos nach Rauschmitteln. Sie konnten allerdings in den Fahrzeugen keine Drogen erschnüffeln. Die Polizei kontrollierte insgesamt 108 Fahrzeuge und 119 Personen. Bei acht Fahrenden bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Sie durften nicht mehr weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Die Proben entnahm eine Ärztin direkt an der Kontrollstelle. Insgesamt zwölf Personen werden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Die Polizisten stellten Kleinmengen an Marihuana, sowie Blüten, Samen und mehrere Drogenutensilien sicher. Die Polizei führte in zwei Fällen auch Folgemaßnahmen, wie zum Beispiel Wohnungsdurchsuchungen, durch. Sie führten zum Auffinden von kleineren Mengen Marihuana und Haschisch.

Ein Fahrer muß mit einer Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen. Drei Autofahrer rochen nach Alkohol. Einer davon musste nach einem Alkomattest eine Blutprobe abgeben. Bei den beiden anderen war der Wert des „Alkotest“ nicht so hoch und sie durften ihre Führerscheine behalten. Allerdings mussten auch sie ihre Autos stehen lassen und es kommen auf sie Anzeigen zu.

Darüber hinaus ahndeten die Polizisten noch das Verhalten von zwei Autofahrern, die nicht erlaubte bauliche Veränderungen an ihren Fahrzeugen vorgenommen hatten. So waren Fahrwerksfedern mit einer anderen Rad-/Reifenkombination verbaut, ohne dass diese „Tuningteile“ einem Sachverständigen gezeigt wurden. Dadurch war die Betriebserlaubnis erloschen. Von den Beanstandeten waren zwei Fahrer aus dem benachbarten Ausland. Sie mussten für die Sicherung des Strafverfahrens Sicherheitsleistungen von 500 und 900 Euro hinterlegen. Beide Personen werden angezeigt.

Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, die Zahl der Drogenunfälle zu senken. Bei den Kontrollen zieht die Polizei immer wieder zahlreiche berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Das zeigt die Notwendigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin fortsetzen wird.

PM Polizeipräsidium Ulm

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