3. Verhandlungsrunde im Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg

Morgen gehen die Tarifverhandlungen für die rund 190.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel in die dritte Runde.

Das Arbeitgeberangebot aus der zweiten Verhandlungsrunde hat ver.di abgelehnt.

Das Angebot der Arbeitgeber sah folgende Entgelterhöhungen vor: 1,8 Prozent für das Jahr 2026 ab dem Monat nach dem Tarifabschluss und weitere 1,6 Prozent ab dem 1. Mai 2027. Für Auszubildende sollten dieselben Erhöhungen ab dem 1. September 2026 und dem 1. September 2027 gelten. Laufzeit: 24 Monate.

Aus Sicht von ver.di bedeutet das Angebot „absehbaren Reallohnverlust für die Beschäftigten und es wird somit deren Leistung nicht gerecht“, so ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger.

ver.di erwartet in der dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot.

ver.di fordert in der Tarifrunde 2026:

  • 7 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens 250 Euro
  • rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde
  • 150 Euro mehr für Auszubildende
  • Laufzeit: 12 Monate

Die Verhandlung beginnt um ca. 10:30 Uhr im NH Stuttgart Airport Hotel in der Bonländer Hauptstraße 145, 70794 Filderstadt-Bonlanden

 

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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