Am Dienstag Warnstreik bei LBBW, L-Bank und LBS

Vor der fünften Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der öffentlichen Banken am 20. Januar ruft ver.di bei der LBBW, der L-Bank und der LBS Südwest in Karlsruhe und Stuttgart am Dienstag zu einem Warnstreik auf.

Die Tarifrunde hatte bereits im Juni 2021 begonnen, ein erstes unzureichendes Angebot gab es erst im Oktober. Insgesamt arbeiten in Baden-Württemberg rund 15.000 Beschäftigte bei den öffentlichen Banken. Aufgrund der Pandemie finden keine zentralen Kundgebungen oder Streikversammlungen statt.

Christian Miska, bei ver.di zuständig für die öffentlichen Banken: „Die Geduld der Kolleginnen und Kollegen ist endgültig aufgebraucht, die Inflationsrate hat seit dem Beginn der Verhandlungen einen Sprung von 2,3 auf 5,3 Prozent gemacht. Die Arbeitgeber dürfen die Beschäftigten jetzt nicht länger hinhalten, während deren Gehalt jeden Tag weniger wert wird. Es ist allerhöchste Zeit für einen guten Abschluss.“ ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens jedoch 150 Euro, um die unteren Gehaltsgruppen besonders zu stärken, sowie ein Wahlrecht zwischen Gehalt und Freizeit und eine Regelung zur mobilen Arbeit. Die Gewerkschaft fordert, dass die Beschäftigten einen Anspruch darauf haben sollen, bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Dafür sollen sie einen Anspruch auf eine Erstausstattungspauschale in Höhe von 1.500 Euro erhalten.

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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