17 Betriebe mit innovativen Ideen und Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz sind für die Finalrunde des Umweltpreises 2026 nominiert worden. Insgesamt gab es mit 121 Bewerbungen eine Rekordbeteiligung.

Ökologischer und ökonomischer Mehrwert
Umweltministerin Thekla Walker sagte: „Immer mehr Unternehmen setzen sich zum Ziel, wertvolle Ressourcen einzusparen. Verantwortungsbewusstes Wirtschaften schützt nicht nur Umwelt und Klima, sondern lohnt sich auch in ökonomischer Hinsicht. Meine Anerkennung und mein Dank gilt den engagierten Unternehmen, die zeigen, wie sich Klima- und Umweltschutz erfolgreich im Betrieb umsetzen lassen – und wie sich Unternehmen damit für die Zukunft wappnen.“
Insgesamt 70.000 Euro Preisgeld
17 Unternehmen wurden unter den Bewerbungen ausgewählt und für den Umweltpreis für Unternehmen 2026 nominiert. Vergeben wird der Preis in diesem Jahr in sechs Kategorien. Außerdem wird der Jurypreis „Nachhaltige Beschaffung und Lieferketten“ ausgelobt. Die sieben Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld muss für den betrieblichen Umweltschutz verwendet werden. Bei der Preisverleihung am 1. Dezember 2026 in Stuttgart wird Umweltministerin Thekla Walker die Preisträger bekannt geben.
Folgende Unternehmen sind für den Umweltpreis 2026 nominiert
- allnatura Vertriebs GmbH & Co. KG, Heubach
- HAKRO GmbH, Schrozberg
- SeeHotel Amtshof, Langenargen
- eSaver Schaltanlagen GmbH, Ehningen
- Schneider Möbelwerkstätten GmbH, Aalen – Waldhausen
- Waldbike GmbH & Co. KG, Calw
- Armbruster GmbH, Steinach
- August Weckermann KG, Eisenbach
- Dehoust GmbH, Leimen
- ALB-GOLD Teigwaren GmbH, Trochtelfingen
- Hammerwerk Fridingen GmbH, Fridingen
- Max Wild GmbH, Berkheim
- LAPP Holding SE, Stuttgart
- Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Karlsruhe
- TRUMPF SE & Co. KG, Ditzingen
- Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal e.V., Haslach
- Rems-Murr-Kliniken gGmbH, Winnenden
Der Umweltpreis für Unternehmen
Der Umweltpreis wird bereits seit 1993 verliehen, inzwischen im zwei-Jahres-Turnus. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 22. Mal stattfindet, richtet sich an Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung sowie Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.
Ausgezeichnet werden Unternehmen für besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz und für eine vorbildliche umweltorientierte Unternehmensführung. Bei der Vergabe des Preises steht im Vordergrund, dass das Unternehmen unter den Gesichtspunkten des Umwelt- und Klimaschutzes, der Ressourcenschonung sowie der Energieeffizienz als beispielhaft und wegweisend einzustufen ist.
Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die aus Vertreterinnen und Vertretern von wissenschaftlichen Instituten, Wirtschaftsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft besteht.