Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, als Interessenvertreter für über 18.000 Mitglieder im Bildungsbereich, gibt folgende Zumeldung ab.
Der VBE begrüßt die angekündigte Aufarbeitung der Vorgänge am Landesmedienzentrum. Zugleich mahnt der Landesvorsitzende des VBE, Gerhard Brand, dass notwendige organisatorische Konsequenzen nicht zulasten der Schulen und ihrer Unterstützungssysteme gehen dürfen:
„Die Vorwürfe müssen umfassend, transparent und konsequent aufgeklärt werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln ist für den VBE Baden-Württemberg selbstverständlich.
Gleichzeitig darf die aktuelle Diskussion den Blick auf die zentrale Bedeutung des Landesmedienzentrums sowie der Stadt- und Kreismedienzentren für die Schulen im Land nicht verstellen. Sie unterstützen Lehrkräfte und Schulträger seit vielen Jahren mit medienpädagogischer und technischer Expertise und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Digitalisierung der Schulen.
Gerade angesichts der anhaltenden Herausforderungen der digitalen Transformation sind verlässliche Ansprechpartner und funktionierende Unterstützungsstrukturen vor Ort unverzichtbar. Sollte eine Neuaufstellung des Landesmedienzentrums erforderlich werden, muss sie deshalb mit Augenmaß erfolgen. Oberstes Ziel muss sein, die bewährte Unterstützung der Schulen dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln“.
PM Verband Bildung und Erziehung (VBE) Landesverband Baden-Württemberg