Der Startup-Verband begrüßt die heute vorgelegten Empfehlungen der Rentenkommission. Besonders die vorgeschlagene Einführung einer verpflichtenden kapitalgedeckten Komponente in der gesetzlichen Rente bewertet der Verband als überfälligen und richtigen Schritt.
„Die Empfehlung der Rentenkommission, erstmals kapitalgedeckte Elemente in der gesetzlichen Rente zu verankern, ist ein Paradigmenwechsel. Genau das fordern wir als Startup-Verband seit Langem: Die Altersvorsorge muss zum Hebel werden, der breite Bevölkerungsgruppen am wirtschaftlichen Erfolg von Wachstumsunternehmen teilhaben lässt und zugleich dringend benötigtes Kapital mobilisiert“, kommentiert Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands.
Entscheidend sei nun die konkrete Ausgestaltung. Pausder betont, dass Venture Capital ein zentraler Bestandteil der Anlagestrategie der neuen Kapitalfonds werden müsse. “So entstehen höhere Renditen für die Versicherten und frisches Wachstumskapital für die innovativsten Unternehmen unseres Landes“, so Pausder weiter.
Die Forderung ist nicht neu: Sie ist Teil des Appells „Neue Gründerzeit“, den der Startup-Verband gemeinsam mit mehr als 100 Gründerinnen und Gründern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Investment vorgelegt hat und der konkrete Reformschritte für mehr Wachstum, Innovation und Kapitalmobilisierung in Deutschland benennt.
Der Startup-Verband erwartet von der Bundesregierung, die Empfehlungen der Rentenkommission nun zügig in ein Gesetzgebungsverfahren zu überführen und dabei insbesondere die kapitalgedeckte Komponente ambitioniert auszugestalten.
“Eine neue Gründerzeit gelingt nur, wenn wir das Kapital dafür mobilisieren„, macht Pausder klar.
PM Startup-Verband