Kooperationen mit Marken: So gelingt eine professionelle erste Anfrage

Als Content Creator kommt man irgendwann an einem Punkt an, an dem man für seine Mühen entlohnt werden möchte. Schließlich macht es nur Sinn, das eigene Hobby mit der Zeit auf ein professionelles Niveau zu heben. Hierzu kommt mir Pitching in den Sinn – gerade zum eigenen Alltag passende Produkte lassen sich gut in den persönlichen Inhalten vorstellen. 

Doch darf man Marken für eine mögliche Kooperation überhaupt anschreiben? Der erste Kontakt wirkt noch heute wie eine große Hürde auf mich. Dabei entscheidet dieser nicht selten darüber, ob die Anfrage Früchte tragen wird. Deshalb möchte ich euch heute meine Tipps für eine professionelle erste Anfrage mit auf den Weg geben!

Eigeninitiative ergreifen: Das spricht für das Anschreiben der Brands

Es gibt gleich mehrere Gründe dafür, gegenüber potentiellen Kooperationspartnern Eigeninitiative zu ergreifen. Die wohl größte Rolle spielt für mich aber, dass ich auf diesem Wege Wunschkooperationen realisieren kann. Anstatt auf Anfragen zu warten und erst einmal zu prüfen, ob die verschiedenen Produkte für mich und meinen Content in Frage kommen, visiere ich direkt meine Favoriten an. So stelle ich sicher, dass diese gut zu meinem Alltag und meiner Zielgruppe passen. Beispielsweise Artikel, die mir kleine Auszeiten im Alltag mit Kindern ermöglichen. Dieser Weg ermöglicht es mir, in meinen Augen wirklich sinnvolle Produkte zu bewerben, hinter denen ich auch stehe. Das wiederum erhöht die Authentizität.

Dies mag nun vielleicht stark unternehmerisch klingen, aber die Eigeninitiative kann einem kreativen Creator auch Wettbewerbsvorteile verschaffen. Diese finde ich in Zeiten steigender Influencerzahlen und dem damit verbundenen Konkurrenzdruck überaus bedeutend. Wer Marken mit konkreten Content-Ideen von sich überzeugt, bleibt im Gedächtnis. Das wiederum fördert die Zusage und langfristige Zusammenarbeit. Zudem können wertvolle Kontakte mit Marketing-Verantwortlichen geknüpft werden, die in Zukunft einmal bedeutend sein könnten. Grund genug also, direkt mit dem Pitching loszulegen!

So gelingt die erste Anfrage: Einen professionellen Eindruck hinterlassen

Die meisten Brands suchen nach professionellen Kooperationspartnern, auf die dauerhaft Verlass ist. Umso wichtiger also, bei Anfragen einen seriösen ersten Eindruck zu hinterlassen – wobei die professionelle Email als Kontaktweg meiner Meinung nach bereits behilflich ist. Die richtige Domain unterscheidet euch nämlich von Amateuren – die Wahl eines professionellen Hosting Services erhöht gleichzeitig eure Sicherheit. Doch nun zur Anfrage selbst: Wie gestaltet ihr sie möglichst überzeugend? Ich habe euch nachfolgend meine im Laufe der Jahre gesammelten, wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Signalisiert Konformität: Den meisten Marken ist es erfahrungsgemäß wichtig, dass euer Blog oder Profil zum Branding passt. Signalisiert in eurer Anfrage deshalb unbedingt, wie gut sich das Produkt in eure Nische einfügt – und wie stark es eure Zielgruppe anspricht.
  • Hintergrundwissen: Natürlich solltet ihr euch vor der Anfrage ein wenig mit dem Unternehmen selbst beschäftigt haben. Vermittelt in eurer Anfrage, wieso gerade diese Marke euch anspricht – und welche eigenen Werte sie widerspiegelt. 
  • Content-Ideen: Mit konkreten Ideen zur Zusammenarbeit könnt ihr direkt punkten und im Gedächtnis der Marketingverantwortlichen bleiben. 
  • Kurze Vorstellung: Stellt euch der Marke kurz und möglichst authentisch vor. Verleiht der Message außerdem euren persönlichen Touch, um euch von Massenanfragen zu unterscheiden. 
  • Ehrliches Interesse zeigen: Ganz wichtig finde ich, ehrliches Interesse zu vermitteln. Dieser Faktor kann ganz allein über den Erfolg eurer Anfrage entscheiden – seid deshalb nicht halbherzig bei der Sache. 

 

Zu guter Letzt gilt: Eine gute Anfrage stellt kein Hexenwerk dar. Die wohl größte Hürde liegt schließlich darin, den inneren Schweinehund erst einmal zu überwinden!

PM

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