Gigabit Region Stuttgart: Meilensteine beim Glasfaser-Ausbau geschafft

  • Telekom bietet Glasfaser für über 260.000 Haushalte in der Metropolregion
  • Davon schon über 60.000 Haushalte in der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Seit 2019 Glasfaser der Telekom für 120 Kommunen

Den Ankündigungen der Telekom in der Gigabit Region Stuttgart folgen Taten: Das Unternehmen will noch mehr Haushalte durch eigenwirtschaftliche Investitionen mit Glasfaser versorgen und hat die Schlagzahl beim Ausbau noch einmal deutlich erhöht. Das neue Jahresziel sind 100.000 neue Glasfaser-Anschlüsse im laufenden Jahr 2022. Damit zeigt sich die Telekom als verlässlicher Partner in der Gigabit Region Stuttgart, wie Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom Deutschland, betont: „Beim Thema Glasfaser in Deutschland herrscht gerade eine Goldgräberstimmung, zum Teil wird mit Wild-West Methoden vorgegangen. Wir lassen uns davon nicht beirren. Im Gegensatz zu anderen kündigen wir die Glasfaser-Versorgung nicht nur an. Wir liefern!“

Glasfaser für über eine Viertelmillion Haushalte

Die Telekom ist seit 2019 in der Gigabitregion inklusive der Stadt Stuttgart aktiv. Bereits 120 Kommunen profitieren vom schnellen Internet. Der Telekom Technik-Chef verweist dabei auf einen wichtigen Meilenstein, der jetzt passiert wurde: „Wir freuen uns über das bereits Erreichte: Über 260.000 Haushalte in der Metropolregion können bereits einen Glasfaseranschluss der Telekom buchen, über 60.000 davon in der Landeshauptstadt. Und es kommen jeden Tag neue Haushalte hinzu. Glasfaser in der Gigabit Region Stuttgart ist magenta!“

„Wir sind das Innovationsherz Europas und deshalb brauchen wir Gigabitnetze. Sie sind eine unverzichtbare Zukunftsinvestition und eine der größten infrastruktur­politischen Herausforderungen unserer Zeit. Der flächendeckende Ausbau von gigabitfähigen Netzen durch Telekommunikationsunternehmen und der ergänzende, geförderte Netzausbau gehören für uns zur Daseinsvorsorge. Deshalb haben wir seit 2016 den Turbo für unsere Gigabit-Zukunft eingelegt, um den Ausbau des schnellen Internets voranzubringen – und unsere Bemühungen tragen Früchte“ sagt Thomas Strobl, Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen in Baden-Württemberg und ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass die Telekom und andere Anbieter kräftig in unser Land investieren, denn besonders der eigenwirtschaftliche Ausbau ist wichtig, um unsere Gigabit-Ziele zu erreichen. Ich freue mich sehr über das Engagement der Deutschen Telekom, die seit 2019 allein in der Region Stuttgart 260.000 Haushalte an ihr Glasfasernetz neu angeschlossen hat. Genauso kraftvoll soll es weitergehen, dafür müssen wir alle an einem Strang ziehen: Land, Bund, Kommunen und Telekommunikationsunternehmen.“

Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart sagt: „Die Landeshauptstadt ist zusammen mit den Nachbarkreisen ein Hotspot der Innovation. Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung brauchen Zugang zum Höchstgeschwindigkeitsinternet auf Glasfaserbasis. Und wir sind – das beweist die Ausbaugeschwindigkeit – auf der Überholspur.“

Abstimmung schafft Planungssicherheit

Die Rahmenvereinbarung zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom schafft die Grundlage für die vielen parallelen Glasfaseraktivitäten. Die regelmäßige Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart GmbH, der Landeshauptstadt und den Landkreisen sowie der Austausch tragen wesentlich dazu bei, Planungssicherheit zu schaffen, um das Tempo hochhalten zu können.

„Beim Glasfaserausbau können wir das weitaus schnellste Wachstum in ganz Deutschland vorweisen“, sagt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde. „Der Vertrag mit unserem Ankerpartner Deutsche Telekom hat den jetzigen Meilenstein ermöglicht und verschafft allen Kommunen ein Ausbauangebot sowie Planungssicherheit. Besonders freut mich, dass die Landeshauptstadt Stuttgart als wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum der Region einen signifikanten Zuwachs zu verzeichnen hat“, sagt Hans-Jürgen Bahde.

Die Verzahnung von eigenwirtschaftlichem Ausbau und gefördertem Ausbau macht es möglich, Glasfaser auch in Gemeindeteile zu bringen, die für Telekommunikationsunternehmen ansonsten nicht wirtschaftlich zu erschließen sind. Bei der Teilnahme an Förderverfahren leisten die Zweckverbände einen wichtigen Beitrag. Die Telekom ihrerseits hat zugesagt, sich an den Ausschreibungen zu beteiligen. Aktuelle Beispiele sind der geförderte Ausbau in Wolfschlugen und der interkommunale Ausbau für Althütte, Großerlach, Murrhardt und Sulzbach an der Murr.

Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis zum Jahr 2025 sollen nicht nur 50 Prozent der Haushalte und alle Unternehmen, sondern auch die Schulen in der Region schnell ins Internet kommen, bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben. Über 99 Prozent der Bevölkerung können Mobilfunk über 4G/LTE nutzen. Der Ausbau des 5G-Netzes ist bereits weit fortgeschritten.

Am Gigabitprogramm beteiligen sich 175 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.

PM Gigabit Region Stuttgart GmbH

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/wirtschaft/142846/

Kommentar verfassen