Aktienhandel – was sollten Privatanleger über den Handel mit Wertpapieren wissen?

Aktien gelten als interessante Möglichkeit zur Kapitalanlage. Um Vermögen aufzubauen, sollte man sich jedoch mit den verschiedenen Aktiengattungen auskennen und auch über die Grundregeln und Begriffe der Aktienwelt Bescheid wissen, bevor eigenes Kapital investiert wird.

Sind mit der richtigen Strategie höhere Renditen möglich?

Beim Vermögensaufbau im Privatbereich werden meist klassische Sparformen in Betracht gezogen, obwohl bekannt ist, dass mit der richtigen Wertpapierstrategie höhere Renditen erzielt werden könnten. Jedoch ist Aktie nicht gleich Aktie, denn die einzelnen Aktiengattungen unterscheiden sich voneinander. So sind Aktien zwar die traditionsreichsten Kapitalanlagen auf dem Finanzmarkt, jedoch gibt es im Aktienhandel einige Risiken, die nicht zu unterschätzen sind. Wer in den Wertpapierhandel einsteigen möchte, sollte sich daher gründlich informieren. Während es bis vor einigen Jahren noch weit verbreitet war, physische Aktien zu erwerben, ist es im Zeitalter des Internets üblich, sich online nach geeigneten Wertpapieren umzuschauen. Zu diesem Zweck wird ein Aktiendepot benötigt, in dem die digital erworbenen Aktien aufbewahrt werden können. Mithilfe eines Wertpapierdepots besteht dann die Möglichkeit, Aktien zu erwerben, zu übertragen und zu verkaufen. In der Praxis funktioniert dies meist über einen Online-Broker, der gleichzeitig als Depot dient. Ein Aktiendepot funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Bankkonto, wo das Guthaben inklusive sämtlicher Ein- und Auszahlungen verwaltet wird. Wenn im Ausland ein Wertpapierdepot eröffnet wird, taucht oft der Begriff „steuereinfach“ auf. Häufig werden Aktien als steuereinfach bezeichnet, wenn der Aufwand, der zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung notwendig ist, besonders gering ist oder aber diese Gefahr gar nicht besteht. Welche die besten steuereinfachen Depots in Österreich sind, hängt unter anderem von den persönlichen Ansprüchen und einigen weiteren Faktoren ab. So sollte bei einem Aktiendepot genau auf die Höhe der Gebühren und der Gesamtkosten geschaut werden, da diese Ausgaben die Gewinne erheblich schmälern können.

Worauf sollte beim Wertpapierhandel geachtet werden?

Häufig sind es versteckte Gebühren, die zunächst nicht wahrgenommen werden und sich später als recht teuer herausstellen. Zusätzliche Gebühren können beispielsweise Depotführungskosten, Inaktivitätsgebühren, Orderkosten und Übernachtkosten sein, die zwar einzeln recht gering ausfallen, als Gesamtausgabe jedoch eine ordentliche Summe darstellen können. Zu den weiteren Kriterien, die im Zusammenhang mit dem Online-Aktienerwerb beachtet werden sollten, zählen die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Online-Dienstleisters sowie die Möglichkeit, bei Rückfragen einen Kundenservice kontaktieren zu können. Was haben Innovationen und Finanzen miteinander zu tun? Die zunehmende Digitalisierung gilt als Treiber jeder Wachstumsindustrie und hat bei den Investitions- und Kapitalanlagemöglichkeiten
ebenfalls zu Veränderungen geführt. Vor allem für Privatanleger ist es wichtig zu wissen, dass erfolgreiche Börseninvestments nichts mit Glück oder Pech zu tun haben. Wer die Entwicklung auf den Aktienmärkten kennt und weiß, wie die Börse funktioniert, wird vermutlich die richtigen Entscheidungen treffen können. Einsteigern wird empfohlen, möglichst langfristig zu investieren, da sich positive und negative Renditen einander angleichen, je länger der Anlagezeitraum ist, während gleichzeitig der Einstiegszeitpunkt immer unwichtiger wird. Grundsätzlich bestehen im Aktienhandel hohe Chancen auf Renditen, insbesondere wenn auf die richtige Strategie geachtet wird und ein gutes Risikomanagement vorhanden ist. Auch Kursschwankungen können sich als vorteilhaft erweisen, da mit dem Kurs auch der Wert der Aktie steigt.

 

PM

 

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