Die Klinik am Eichert rüstet sich weiter für steigende Zahlen an COVID-Infektionen: Neue Zelte für die Klinik am Eichert

Die Zelte, die zur Steuerung der Patientenströme während der Coronakrise vor der Klinik am Eichert im März aufgebaut worden waren, wurden nun durch neue, teilweise gedämmte Zelte ersetzt. „Die ersten Zelte des THW und der Feuerwehr waren eine gute Zwischenlösung und wurden von beiden Institutionen rasch aufgestellt. Es war jedoch nicht möglich, sie in den momentan sehr kalten Nächten ausreichend zu beheizen“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN, Wolfgang Schmid. Die neuen Zelte sind sehr stabile, beheizbare Messezelte mit Boden und schließbaren Türen.

Das neue Lotsenzelt befindet sich vor der Klinik am Eichert auf Höhe der bisherigen Bushaltstelle. Hier melden sich alle Personen an, die in die Klinik wollen. Bei jedem Patienten, jedem Besucher und jeder Begleitung wird hier anhand eines Fragenkatalogs überprüft, ob es sich um einen COVID-Fall handeln könnte. Die Triage der Patienten wird dann mit verschiedenfarbigen Karten sichtbar gemacht.

Die erste wesentliche Steuerung erfolgt im Lotsenzelt über zwei separate Türen: Alle Kinder und alle Patienten mit roter Karte (Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigte Fälle) werden über den linken Ausgang zur Kinderambulanz bzw. zum Triagezelt weitergeleitet. Alle übrigen Personen (Patienten für ambulante Behandlungen, „normale“ Patienten der Zentralen Notaufnahme, angemeldete Besucher für Ausnahmefälle) gehen durch den rechten Ausgang in Richtung Haupteingang.

Das zweite neue Zelt ist das Triagezelt, in dem sich alle mit einer roten Karte versehenen Patienten melden. Hier werden weitergehende Untersuchungen eingeleitet und die Patienten bei bestätigter COVID-Infektion auf die Infektionsstation der Klinik am Eichert gebracht.

Foto (ALB FILS KLINIKEN / Max Radloff): Das neue Triagezelt der Klinik am Eichert an der Liegendkrankenanfahrt

 

PM ALB FILS KLINIKEN GmbH

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