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Ist es leicht, ein Oberbürgermeister zu sein? – Grundschüler der Schillerschule, Eislingen stellten schlaue Fragen

Eine Horde Zweitklässler brachte an diesem Vormittag Leben ins Eislinger Rathaus. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, um im Bürgerbüro die Sache mit den Reisepässen zu klären und erhielten eine exklusive Führung auf das begehbare Dach der Verwaltungszentrale. Höhepunkt war jedoch zweifelos der Besuch beim Oberbürgermeister, der sich für seine jüngsten Einwohner extra Zeit nahm.

Wenn Kinder im Rathaus die Oberhand haben, können die Fragen leicht verblüffend und mitunter auch mal bohrend sein.

Erfahrung auf diesem Gebiet hat Oberbürgermeister Klaus Heininger genügend. Erfuhren doch die Kinder bei ihrem Besuch im Dienstzimmer des Stadtoberhaupts, dass er zwei Töchter und einen Sohn hat. Geduldig und mit einer Prise Humor wurden die Fragen der wissensdurstigen Zweitklässler der Reihe nach beantwortet. „Habt Ihr im Rathaus auch Hausaufgaben?“, „Welchen Traumberuf hattest Du, als du so alt warst wie wir?“, „Hast Du zwischendurch auch mal Pause?“, „Wie alt ist denn das Rathaus“? Mit fortgeschrittenem Kennenlernen wurden schließlich auch die Fragen persönlicher: „Hast Du noch Geschwister?“, „Was machst Du denn in deiner Freizeit?“,  „Hast Du auch Haustiere?“,

Dass sich die auch die Freizeitbeschäftigungen mittlerweile stark geändert haben, durfte auch OB Heininger überrascht haben: „Kannst Du eine große Wiese bauen“, war der Herzenswunsch eines Schülers, dem die Frage schon länger auf den Nägeln brannte. „Ja, für was denn, für einen Bolzplatz?“, erkundigte sich der Oberbürgermeister fragend. „Na für meine Drohne“, kam die selbsterklärende Antwort, die dann auch bei den beiden Begleitlehrern, Julian Holtz und Ursula Mändle, für eine humorvolle Überraschung sorgte? Schade nur, dass exakt für diese Anforderung auf die Schnelle kein geeignetes Grundstück ausfindig gemacht werden konnte. Einen kleinen Tipp hatte der Schultes als Trostpflaster trotzdem noch parat. Vielleicht könne ihm der Modellflugclub in Eislingen bei seinem Hobby Unterstützung anbieten.

Mit stahlblauen Rucksäcken und einem Fischsaurieraufkleber als Andenken an den Besuch, verabschiedeten sich die Zweitklässler strahlend vom Rathauschef. Wenn man bedenkt, dass 4 Schüler schließlich ihrem  Berufswunsch Bürgermeister nach wir vor die Treue halten wollen, hat sich der Besuch im Rathaus allemal gelohnt.

Foto (Urheber: Stadt Eislingen)

PM

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