Eichenprozessionsspinner – Stadtverwaltung erweitert Schutzmaßnahmen

In diesem Jahr tritt der Eichenprozessionsspinner häufiger auf als in den vergangenen Jahren. Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Berührung oder durch die Luft übertragen allergische Reaktionen wie Hautreizungen, Juckreiz oder Atemwegsbeschwerden auslösen. Die Geislinger Stadtverwaltung hat deshalb ihre Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung des Schädlings ausgeweitet.

„Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Deshalb reagieren wir auf das verstärkte Auftreten des Eichenprozessionsspinners und setzen gemeinsam mit unseren Partnern zusätzliche Maßnahmen um“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Gleichzeitig bitten wir alle, insbesondere in der Nähe von Eichen aufmerksam zu sein und die Hinweise zu beachten.“

Grundsätzlich ist besondere Vorsicht in der Nähe von Eichen sowie in Waldbereichen geboten. Das Forstamt weist darauf hin, dass der Eichenprozessionsspinner nahezu ausschließlich an Eichen vorkommt. Sein Auftreten kann daher selbst innerhalb kleiner Gebiete sehr unterschiedlich sein. Besonders häufig besiedeln die Raupen Eichen an sonnigen Standorten.

Die Stadtverwaltung empfiehlt, befallene Bäume und die Raupen keinesfalls zu berühren sowie betroffene Bereiche möglichst zu meiden. Auch Haustiere sollten von befallenen Eichen ferngehalten werden. Kommt es dennoch zu einem Kontakt mit den Brennhaaren, sollte die betroffene Hautstelle möglichst umgehend mit Wasser abgespült werden. Treten Beschwerden auf oder halten diese an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Bereits seit mehreren Jahren setzt die Stadtverwaltung auf regelmäßige Kontrollen sowie vorbeugende Maßnahmen. Viele Eichen werden durch unseren Bauhof sowie den Forstbetrieb der Stadt jährlich präventiv behandelt, um einen Befall zu verhindern. Dies gilt auch für die Bäume rund um die Ferienstadt am Geiselstein sowie für das Abenteuerdorf bei den Sieben Quellen. Dort konnte in diesem Jahr kein Befall festgestellt werden.

Besonders aufmerksam sollten Bürgerinnen und Bürger derzeit in den Bereichen Schildwacht und Geiselstein sein. Erste Maßnahmen zur Gefahrenabwehr wurden vom Forstbetrieb der Stadt im Wald an der Burgruine Helfenstein, im Lindele sowie am Ödenturm bereits durchgeführt. Darüber hinaus wurde dem städtischen Bauhof in diesem Jahr bislang lediglich ein Nest am Parkplatz Friedensstraße / Staubstraße gemeldet. Dieses wurde umgehend entfernt.

Die Geislinger Stadtverwaltung beobachtet die Entwicklung gemeinsam mit den zuständigen Fachstellen und wird bei Bedarf weitere Maßnahmen veranlassen.

PM Stadt Geislingen an der Steige

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