Ärger über die Politik? Frust über das Weltgeschehen? Einfach mal Dampf ablassen wollen? Am Samstag, 11. Juli, lädt die Stadt Göppingen gemeinsam mit dem Verein mo:lab alle Bürger ein, genau das zu tun – und dabei ins Gespräch zu kommen.
Von 10 bis 16 Uhr ist die Motzbude auf dem Marktplatz zu Gast. Interessierte können vorbeikommen, ihren Ärger loswerden und mit ausgebildeten Dialog-Botschaftern ins Gespräch gehen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Konzept ist einfach: Jeder entscheidet selbst, wie viel er erzählen möchte – vom „Maximal-Motz“ bis hin zum „Mini-Motz“ oder dem schlichten Wunsch, einfach einmal gehört zu werden. Gegenüber sitzen geschulte Dialog-Botschafter, die zuhören, nachfragen und gemeinsam reflektieren – ohne Wertung, ohne Verurteilung.
Die Dialog-Botschafter haben am Vortag, Freitag, 10. Juli, eigens einen ganztägigen Workshop absolviert, in dem sie gelernt haben, auch schwierigen und polarisierenden Gesprächssituationen souverän und auf Augenhöhe zu begegnen. Das Format wurde von Mo Asumang, Bundesverdienstkreuzträgerin, Filmemacherin und Aktivistin, sowie Frank Labitzke, Kommunikationstrainer und Konfliktmoderator, entwickelt und wird von den beiden geleitet.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Göppinger Jugendkulturtage statt und wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm Demokratie leben!. Motto der Motzbude: „Aus Motzen wird der Wunsch, aktiv zu werden.“
PM Stadtverwaltung Göppingen