Beim Seniorennachmittag der Stadt Uhingen danken unterschiedliche Akteure mehr als 300 anwesenden Menschen über 70 Jahren – mit Musik, Tanz, Akrobatik, Witz und Leckereien. Angesichts der Herausforderungen der Zukunft bat Bürgermeister Matthias Wittlinger die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Jugend Mut zuzusprechen.
„Als Sie jung waren, da war unser Uhingen noch ein kleiner Flecken“, hat Matthias Wittlinger zu hunderten Frauen und Männern gesagt, die vor ihm im Uditorium an gedeckten Tischen saßen. „Sie haben Häuser errichtet, Geschäfte eröffnet und unsere Infrastruktur aufgebaut. Sie haben aus Uhingen das gemacht, was wir heute erleben dürfen“ würdigte er die Leistung der Uhingerinnen und Uhinger. Doch nicht nur mit Worten erfolgte die Anerkennung der Lebensleistung der älteren Generation, sondern mit abwechslungsreichen und köstlichen Stunden – beim Seniorennachmittag.
- Er richtet sich an Frauen und Männer aus Uhingen, die älter als 70 Jahre sind. Für sie traten unterschiedliche Akteure auf:
- die Bläserklasse der Haldenberg-Realschule mit stimmungsvollen Sounds
- Mädchen und Jungen des Kindergartens Weilenberger Hof mit einem unterhaltsamen Tücher-Tanz
- Marianne Hokenmaier mit einigen Sketchen
- Gunther von Olnhausen (Gemeindevorsteher für die Neuapostolische Kirche) für die Uhinger Kirchen mit besinnlichen Worten
- die Showgruppe Akrobatika des TV Uhingen mit einer beeindruckenden Performance zum Thema Jungel
Die Senioren spendeten eifrig Beifall, „dürfen sich aber auch selbst beklatschen“, sagte Bürgermeister Matthias Wittlinger, „für das, was Sie geleistet haben“.
Viel geleistet haben beim Seniorennachmittag auch Schülerinnen (Klasse 9) der Uhinger Haldenberg-Realschule, die Stadträtinnen und Stadträte Sabine Braun (CDU), Irene Göggelmann (SPD), Nina Auwärter (UBU), Reiner Brändle (FDP/UB) und dessen Ehefrau Maja Brändle (nicht im Gemeinderat) sowie Mitarbeitende der Stadtverwaltung Uhingen. Denn als Catering-Team versorgten sie die Besucherinnen und Besucher mit etwa 360 Portionen Käse- und Wiener Apfelkuchen von der Bäckerei Kauderer sowie Kartoffelsalat und Schnitzel auf Kresse vom Restaurant Herzberg aus Sparwiesen – und Getränken.
Viele der Anwesenden wurden im Jahr 1956 oder sogar noch früher geboren, bemerkte Matthias Wittlinger: „Als Sie jung waren, war Uhingen noch ein kleiner Flecken.“ Zugleich fragte er die ältere Generation: „Hatten Sie damals so gute Voraussetzungen wie die heutige Jugend?“ Deshalb bat er die Seniorinnen und Senioren, ihre Weisheit und Erfahrung eines langen Lebens mit der Jugend zu teilen. „Wir gehen in den nächsten Jahren auf schwierige Zeiten zu. Geben Sie der jungen Generation den Mut, diese Herausforderungen zu meistern.“ Und auf besonders viel Lebenserfahrung können Alice Schnarr und Erich Schmid (beide 94 Jahre alt) zurückblicken, die beide als älteste Besucher des Seniorennachmittags von Matthias Wittlinger geehrt wurden.
Nahm der Bürgermeister in den vergangenen Jahren die Rolle des Moderatoren ein, der die Seniorinnen und Senioren zur Ankündigung der Programmpunkte aus deren angeregte Gespräche holte, so gab es dieses Mal ein größeres Zeitfenster „zom Schwätza“. Und dieses Angebot nutzten die Frauen und Männer redlich; tauschten sich über frühere Erlebnisse oder auch Neuigkeiten aus.
Info: In den Stadtteilen Sparwiesen und Holzhausen sowie in Nassachtal-Diegelsberg gibt es separate Seniorenfeiern.
PM Stadtverwaltung Uhingen