Mit einem feierlichen Spatenstich hat die Wohnbau Göppingen den offiziellen Startschuss für das Wohnbauprojekt „Wohnen am Höhenweg“ im Stadtbezirk Manzen gegeben. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Aufsichtsrat sowie dem Baupartner B&O wurde damit ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Schaffung von bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum in Göppingen gesetzt.
Nach der Fertigstellung und Übergabe der Kindertagesstätte am Höhenweg im September 2024 richtet sich der Fokus an diesem Standort nun vollständig auf den Wohnungsbau. Das Projekt „Wohnen am Höhenweg“ zählt zu den zentralen wohnungspolitischen Vorhaben der Wohnbau Göppingen und war eines der prioritären Projekte der Aufsichtsratsschwerpunkte. Ziel ist es, in kurzer Zeit qualitativ hochwertigen, geförderten Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu realisieren.
Ein starkes Zeichen für die Stadtbezirke
In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Alex Maier die besondere Bedeutung des Projekts für den Stadtbezirk Manzen und für die gesamtstädtische Entwicklung: „Mit dem Projekt Wohnen am Höhenweg zeigen wir sehr deutlich, dass wir uns nicht nur auf die Innenstadt konzentrieren, sondern auch gezielt in die Stadtbezirke investieren. Nach der neuen Kita folgt nun dringend benötigter Wohnraum – ein wichtiges Signal für Manzen und für ganz Göppingen.“
Der Oberbürgermeister hob dabei auch hervor, dass mit dem Vorhaben ein lange vorhandenes Entwicklungsdefizit im Stadtbezirk geschlossen werde und die Infrastruktur vor Ort gezielt gestärkt werde.
Modulares, nachhaltiges Bauen mit B&O
Das Wohnbauprojekt wird in modularer und serieller Bauweise auf Grundlage der Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen 2.0“ des GdW – Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. – umgesetzt. Als Baupartner wurde nach umfassender Prüfung die Firma B&O ausgewählt, die eine Holz-Hybrid-Bauweise realisiert. Diese fügt sich sowohl architektonisch als auch städtebaulich harmonisch in das Umfeld – insbesondere im Zusammenspiel mit der neu errichteten Kindertagesstätte – ein.
In drei Baukörpern entstehen insgesamt 39 Wohnungen, davon sollen 36 Wohnungen gefördert werden, 18 sind barrierefrei, ergänzt durch 52 oberirdische PKW-Stellplätze, von denen sechs bereits für Ladeinfrastruktur vorbereitet sind. Jede Wohnung erhält einen eigenen Abstellraum, ergänzt durch Fahrrad- und Kinderwagenräume in den Gebäuden und in der Außenanlage.
Peter Münn, Geschäftsführenden Gesellschafter der Firma B&O, unterstrich in seiner Rede den Anspruch des Baupartners: „Serielles und modulares Bauen ermöglicht es uns, Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Mit der Holz-Hybrid-Bauweise leisten wir hier einen konkreten Beitrag zum klimafreundlichen Bauen und schaffen zugleich modernen, gut nutzbaren Wohnraum.“
Bezahlbarer Wohnraum als Kernauftrag der Wohnbau
Die Gesamtinvestition für das Projekt beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro. Zur Finanzierung ist unter anderem ein Förderdarlehen der L-Bank vorgesehen. Durch die Förderung können die Mieten rund 30 Prozent unter dem Marktniveau angesetzt werden. Damit wird das Projekt seiner sozialen Zielsetzung in besonderem Maße gerecht.
Der Geschäftsführer der Wohnbau Göppingen, Thomas Felgenhauer, machte beim Spatenstich deutlich, wofür das Projekt steht: „Unser Anspruch ist es, bezahlbaren Wohnraum mit hoher Qualität zu schaffen und dabei verantwortungsvoll mit den Finanzmitteln umzugehen. Wohnen am Höhenweg verbindet soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Solidität – genau das ist der Kern unseres Auftrags.“
Ausblick
Für das notwendige Bebauungsplanverfahren wurde lediglich ein Zeitraum von rund einem Jahr benötigt. Parallel dazu wurden die weiteren planerischen und genehmigungsrechtlichen Schritte vorangetrieben. Spätestens im Sommer des kommenden Jahres soll der Bezug der Wohnungen sein. Im Anschluss an den symbolischen Spatenstich nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei einem gemeinsamen Get-together. Das Projekt „Wohnen am Höhenweg“ markiert damit nicht nur den Beginn einer Baumaßnahme, sondern auch einen weiteren wichtigen Schritt für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung in Göppingen.
PM Stadtverwaltung Göppingen