Kein Parken auf Gehwegen: SPD will mehr Sicherheit für Fußgänger

Sichere Fußwege sind in Süßen leider noch Mangelware. Das stellt die SPD-Gemeinderatsfraktion fest. Regelmäßig ist zu beobachten, dass Autos auf Gehwegen halten und parken, wo sie nichts verloren haben. Besonders ärgerlich ist, wenn ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge Passanten auf die Fahrbahn zwingen und gefährden, wie es Stadtrat Udo Rössler jetzt in der Bahnhofstraße erneut dokumentieren konnte. Wegen eines dort in ganzer Breite auf dem Gehweg abgestellten Autos wurde eine Seniorin mit Rollator genötigt, auf die Straße auszuweichen.
„Wir wollen, dass Fußgänger, insbesondere Kinder, Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf Gehwegen geschützt sind“, macht Rössler deutlich. Die Stärkung des Vollzugsdienstes, die von der SPD-Fraktion 2020 erreicht werden konnte, schafft mehr Kontrollmöglichkeiten und mehr Sicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer. Offensichtlich aber nicht überall im Stadtgebiet: Anwohner der Bahnhofstraße berichten, dass die Vollzugsbediensteten dort kaum zu sehen seien, obwohl dort regelmäßig vor einem Café, einem Imbissbetrieb und anderen Geschäften auf dem Gehweg geparkt würde. Auch Autofahrer, die Personen abends am Bahnhof abholen, würden sich auf dem Gehweg aufstellen. Diese Zeiten seien bekannt, eine gezielte Kontrolle also möglich.

Die SPD-Fraktion will jetzt bei der Stadtverwaltung in Erfahrung bringen, wie oft und zu welchen Zeiten der Vollzugsdienst in der Bahnhofstraße unterwegs ist und wie viele Park- und Halteverstöße dort bislang aufgenommen wurden.
Foto: Falschparker in der Bahnhofstraße: Den Fahrzeughalter könnte ein Bußgeld von 80 Euro und zwei Punkte in Flensburg erwarten – wegen Parkens auf dem Gehweg mit Behinderung und Gefährdung.
PM SPD-Gemeinderatsfraktion Süßen

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