Toleranz vorleben

Mit einer großzügigen Kuchenspende von acht Mitarbeitenden des Bürgerhauses Göppingen im Gepäck besuchte Erste Bürgermeisterin Almut Cobet auch in diesem Jahr wieder die Vesperkirche und packte tatkräftig mit an. Dazu hielt sie eine kurze Ansprache für alle, die in die Stadtkirche gekommen waren.

Frisch gebackenen Kuchen hatten acht Mitarbeitende vom Bürgerhaus dabei, als sie sich am Dienstag vergangene Woche Richtung Vesperkirche aufmachten. Nina Niedermeier, Isabel Glaser, Sabine Reisch, Isabella Mundt, Katrin Hartmann, Nicole Ebert, Birgit Dibowski und Cornelia Aupperle (Lokales Bündnis) hatten sich – wie im vergangenen Jahr auch – mächtig ins Zeug gelegt und unter anderem Kirsch-, Apfel-, Käsekuchen– gebacken. Sie wollten eine vielfältige Mischung an selbst gemachten Kuchen für die Vesperkirche beisteuern. Die Idee dazu hatte Birgit Dibowski vom Referat Soziale Lebenslagen und Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Göppingen schon im Jahr 2023, ihre Kolleginnen griffen ihren Vorschlag auch 2024 wieder gerne auf. Am Tag des Besuchs von Erster Bürgermeisterin Almut Cobet wurden die Kuchenspenden dann übergeben. EBMin Almut Cobet war sichtlich stolz auf das Engagement ihres Teams aus dem Bürgerhaus und dankte diesem für so viel Einsatz.

Außerdem packte sie wieder selbst mit an, unterstütze die Ehrenamtlichen im Gästeservice und half beim Abräumen des Geschirrs mit. Darüber hinaus nahm sie sich viel Zeit für Gespräche mit Gästen und Ehrenamtlichen und hielt eine kurze Ansprache. Darin ging Almut Cobet besonders auf das Thema Toleranz ein. Toleranz und gegenseitiger Respekt seien die Gegenspieler von Ausgrenzung und Frustration. „Die Stadt Göppingen steht für Vielfalt und schafft damit die Basis für Frieden und Entwicklung auf allen Gebieten. Das darf und soll uns stolz machen.“ Gelebte Toleranz sei die Brücke zu Frieden und Eintracht zwischen Völkern, Ethnien, Altersgruppen, Geschlechtern und Religionen. Toleranz funktioniere von innen nach außen, das Geheimnis sei, bei sich selbst zu beginnen.

Das erklärte Ziel der Stadtverwaltung Göppingen sei es, dies zu fördern und zu unterstützen, wo immer es nötig sein mag. Daher wären Sozialarbeiter im Einsatz, auch die Präventionsstelle gegen Wohnungslosigkeit biete eine fest installierte Anlaufstelle für Betroffene, die Unterstützung benötigen. „Ich denke gerne zurück an die multireligiöse Feier auf dem Schloßplatz vor der Eröffnung der interkulturellen Wochen in Göppingen. Organisiert wurde die Feier von der Arbeitsgemeinschaft christliche Kirchen und dem christlich-islamischen Gespräch. Das war ein Paradebeispiel für gelebte Toleranz in unserer Stadt und sichtbarer Ausdruck von respektvollem Miteinander der Religionen“, so Almut Cobet. Sie danke ausdrücklich allen, die diese Toleranz aktiv leben, die gerne hinsehen und zum Mitmachen ermuntern, die sich engagieren statt abzuwarten, die gerne ein Lächeln schenken und damit anstecken und die Andersartigkeit nicht bewerten oder gar abwerten, sondern schätzen. Zum Schluss ging ihr Dank noch an alle Beteiligten vom Haus Linde, der Verbundkirchen-Gemeinde und der Wilhelmshilfe.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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