Forum Wegekompass: Bürgerschaft gestaltet mit

Über 60 Bürgerinnen und Bürger kamen am 10. und 11. März zusammen, um gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Stadt zu formulieren, entsprechende Ziele zu diskutieren und Ideen zu sammeln. Mit dem Forum Wegekompass wurde somit, mit Beteiligung der Bürgerschaft, der nächste Schritt in Richtung Göppingen 2035 gemacht.

An erster Stelle stand für Oberbürgermeister Alex Maier der Dank. Er dankte in seiner Begrüßung den über 60 Teilnehmenden aus der Stadtgesellschaft für ihre Bereitschaft „zwei Tage zu opfern, um die Stadt voran zu bringen.“ Mit der Aussage „Stellen Sie sich vor, die Stadt Göppingen macht sich auf den Weg in die Zukunft, genauer gesagt in das Jahr 2035, und ALLE machen mit“ hatte OB Maier vor einem Jahr den Bürgerbeteiligungsprozess im Rahmen des Wegekompass 2035 gestartet. Ein Kompass, der der Stadt Orientierung bieten soll mit einer Vision und Zielen, die Kraft und Klarheit schaffen und helfen, als kommunale Gemeinschaft auf Kurs zu bleiben. Nun waren erneut die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich einzubringen. Unter den Teilnehmenden waren Interessierte aller Altersgruppen, Vertreter*innen von Vereinen, Unternehmen, Sozial- und Bildungseinrichtungen – ein bunter Querschnitt der Bevölkerung.

Unter dem Moderationsteam Johannes Fulgraff und Antje Schwarze vom Büro SFP bekamen die engagierten Teilnehmenden die Gelegenheit, eine übergreifende Vision für die Stadt Göppingen zu formulieren. Es wurden gemeinsam Entwicklungsziele der Stadt diskutiert und daraus Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen genau diese Ziele erreicht werden könnten. Basis des Arbeitsprozesses und Vorschlag zur Diskussion waren die schon im Vorfeld von der Verwaltung erarbeiteten und vom Gemeinderat beratenen zwölf Handlungsfelder und Leitsätze, wie zum Beispiel zu Bildung, Energiewende, Stadtraum und Wohnen. Jeder der Teilnehmenden hatte die Gelegenheit, jeweils vier dieser Handlungsfelder mit zu beleuchten. Dabei ging es darum, die eigene Sicht einzubringen, mögliche Synergien oder Zielkonflikte zu benennen und eine Rangfolge zu erstellen. Arbeitsgruppen vertieften sich in Diskussionen, Stellwände wurden mit Ideen und Anregungen gefüllt und zahlreiche Zielsetzungen formuliert.  Die Ergebnisse sollen nun in den Zielkatalog einfließen und das Gesamtwerk dem Gemeinderat übergeben werden. Anschließend wird der Schwerpunkt im Wegekompass-Prozess sodann auf die Umsetzung der Ziele und Maßnahmen gelegt werden.

Hintergrund:

Die Ergebnisse des „Wegekompass Göppingen 2035“ sollen zukünftig im Sinne einer effektiven und effizienten Nutzung von Ressourcen und Kapazitäten in der Haushaltsplanung und -beratung berücksichtigt werden. Die Zielformulierungen des „Wegekompass Göppingen 2035“ sollen fortlaufend in Maßnahmenpakete und Projekten münden, um sich Schritt für Schritt dem Zielbild „Göppingen 2035“ anzunähern und damit vor allem den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und Fortschritte messbar zu machen.

Der „Wegekompass Göppingen 2035“ bildet somit als kommunale Gesamtstrategie den „roten Faden“ für das Verwaltungshandeln und gibt den strategischen Rahmen für weitere Entwicklungskonzepte vor, wie zum Beispiel ein Mobilitätskonzept. Der Wegekompass dient damit sowohl den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung als auch dem Gemeinderat und der Stadtgesellschaft als Orientierung und gemeinsame Grundlage für Entscheidungen.

Kontaktmöglichkeit: Wegekompass-Projektteam, Mail an Wegekompass2035@goeppingen.de.

PM Stadtverwaltung Göppingen

 

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