SPD-Kreistagsfraktion drängt beim Nahverkehrsplan: „Offensive Haltung statt erduldeter Klima-Krise“

Die SPD-Kreistagsfraktion drängt auf eine offensive Herangehensweise des Landkreises beim neuen Nahverkehrsplan im VVS. „Mehr Integration ist gefordert“. Und: „Wir müssen gegenüber den anderen Landkreisen in der Region aufholen“, sagt die SPD. Und Kreisrat Eberhard Keller wird konkret: „Was ist mit den seit Jahren geforderten landkreisübergreifenden Busverkehren geschehen? Diese Nahtstellen müssen im neuen Nahverkehrsplan endlich bearbeitet werden!“

Der Ebersbacher Schultes weiß, wovon er spricht. Am Westrand des Landkreises hätte man gerne die Selbstverständlichkeit, nämlich vertaktete und flüssige Busverkehre aus der Stadt und den Teilorten, etwa Roßwälden, in den Kreis Esslingen hinein. „Wir sind hier ‚Region‘ und kein verriegelter Landkreis!“ Die SPD verlangt jedenfalls Auskunft, was in der Vergangenheit mit anderen Landkreisen zu den ‚Nahtstellen‘ besprochen wurde. Denn natürlich stellen sich auch Fragen zu den Verbindungen in den Ostalbkreis und den Rems Murr-Kreis. Aus Sicht der SPD geschieht zu wenig.

Verärgert ist die SPD über den Mangel an ‚Gelben Säcken‘. „DSD und AWB können sich nicht bedeckt halten“, sagen die Sozialdemokraten. „Und was passiert eigentlich ab Januar?“ fragt die Fraktionsvorsitzende Susanne Widmaier. Überhaupt der Abfall. Die SPD-Kreistagsfraktion lässt nicht locker: „Wir haben beim umstrittenen Erweiterungsbeschluss zum Müllheizkraftwerk durchgesetzt, dass eine Re-Kommunalisierung überprüft wird. Dabei bleibt es für uns, trotz aller zwischenzeitlich auftretender anderweitigen Zwischenrufer. Nach Bilanz und Fakten sehen wir weiter!“ sagt die Fraktionsvorsitzende. Der st.v. Fraktionsvorsitzende Peter Hofelich spricht aber auch Klartext über den engeren Sachverhalt hinaus:„Wasch mir den Pelz und mach mich nicht nass geht nicht. Wer eine kosten-ausgeglichene Anlage will, muss Partner aus angrenzenden Landkreisen dazu nehmen, also einen regionalen Verbund akzeptieren. Das macht auch Sinn, weil die Müll-Verwertung ähnlich wie der öffentliche Nahverkehr und andernorts auch das Krankenhauswesen schon länger die Grenzen der Landkreise überschritten hat“.

PM SPD Kreisverband Göppingen

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