Delegation der Kreis-CDU beim Bundesparteitag spricht von „Signal des Aufbruchs“ – Kreisverband mit fünf Delegierten in Hannover vertreten

CDU diskutiert leidenschaftlich über ihren Weg – erster Präsenzparteitag nach dreijähriger Pause.

Die Delegierten, die aus dem Kreis Göppingen beim CDU-Bundesparteitag in Hannover waren, ziehen ein positives Fazit und sprechen von einem Signal des Aufbruchs. Es sei ein besonderer Parteitag gewesen, der mehr als eine Fußnote in der Geschichte der CDU Deutschlands bleiben werde, sind sich die Delegierten um den Kreisvorsitzenden Kai Steffen Meier nach den zweitägigen Beratungen sicher.

„Der Wille zur Runderneuerung unserer Partei war geradezu greifbar“, berichtet Kai Steffen Meier. Dass es nicht beim Wille blieb, sondern der angestrebte Aufbruch gelungen ist, zeigten zahlreiche Beschlüsse der 1001 Delegierten, von denen fünf aus Göppingen kamen. Mit der Einführung der Frauenquote habe die Partei nun eine Entscheidung zu Ergebnisses der Struktur- und Satzungskommission getroffen, welche dann im Jahr 2029 erneut auf ihre Tauglichkeit und Notwendigkeit überprüft werden.

Dass sich die CDU nicht vor schwierigen Themen und Debatten gedrückt habe, zeige, wie lebendig und stark die CDU auch nach dem Gang in die Opposition sei, betont Meier. „Leidenschaftlich wurde um den besten Weg gerungen – das macht die Volkspartei CDU aus. Wahre Stärke zeige sich in der Fähigkeit zur Selbstkritik, so der Chef der CDU im Kreis weiter. Diese hätten die Vorsitzenden der beiden Unionsparteien, Merz und Söder, ebenfalls eindrucksvoll bewiesen.

„Umso glaubwürdiger kam die Kritik an der Ampel-Koalition im Bund an. Die CDU sage aber nicht nur, was falsch laufe, sondern habe konkrete Alternativen der Sachpolitik auf allen Politikfeldern im Angebot. „Wir sind und bleiben auch als Opposition im Bund regierungsfähig. Eine unionsgeführte Regierung kann Deutschland aus der Krise führen“, betont Kai Steffen Meier.

Da die großen politischen Linien stets auf gesellschaftlichem Fundament stünden, habe die CDU auch den Erhalt wichtiger Strukturen im Land im Blick. Vor diesem Hintergrund seien auch der Beschluss für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für Schulabgänger zu sehen oder die Forderung nach einer grundlegenden Reformierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks.

PM CDU Kreisverband Göppingen

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