Ein Mittler zwischen Kulturen

Seit Sommer 1971 besteht die Städtepartnerschaft mit Foggia, Residenzstadt des Stauferkaiser Friedrich II. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet konnte mit Pasquale Andreas Ippolito einen jungen Stipendiaten aus Foggia im Rathaus begrüßen. Seit einigen Jahren ermöglicht die Hohenstaufenstadt jungen Menschen aus der Partnerstadt die Teilnahme am Sommerkurs der Universität Tübingen.

Fließend Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch – Pasquale Andreas Ippolito wusste mit perfekten Sprachkenntnissen zu beeindrucken, als er sich beim Empfang bei EBMin Almut Cobet sowie Vertretern des Arbeitskreises Foggia im Rathaus ins Gästebuch der Stadt eintrug. Der zwanzigjährige Stipendiat nimmt an einem Sommerkurs in Tübingen teil, um seine Deutschkenntnisse zu vertiefen. An der Universität Foggia studiert er Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Literaturwissenschaft und kann mit der Bestnote in Literatur in Deutsch, Englisch und Italienisch auftrumpfen.

Sie sprechen hervorragend Deutsch,“ zeigte sich EBMin Almut Cobet beeindruckt. „Nun sind Sie hier, um sich auf den Deutsch Sprachkurs C1 vorzubereiten. Sie kommen somit als Stipendiat zu uns und kehren als Kulturvermittler in Ihre Heimatstadt zurück.“ Sie selbst sei leider noch nie in der Partnerschaft Foggia gewesen und habe große Lust darauf, die Stadt in Apulien einmal kennenzulernen. „Wir sind sehr glücklich über diese Städtepartnerschaft und den Kontaktaustausch, vor allem, dass sich nun, nach drei Jahren Pause, wieder ein Stipendiat in das Gästebuch der Stadt eintragen kann.“ Es tue gut, junge Menschen zu treffen, die für die Völkerverständigung etwas tun könnten, gerade in den aktuellen, politisch schwierigen politischen Zeiten.

Martin Mundorff, Sprecher des Arbeitskreises Foggia, betonte, dass man bald wieder Bürgerfahrten nach Foggia anbieten wolle und dadurch „schöne Begegnungen“ mit Freunden aus der Partnerstadt ermöglichen könne. Pasquale Andreas Ippolito erzählte, dass er sehr interessiert sei, Deutschland und die deutsche Kultur kennenzulernen und die deutsche Sprache zu perfektionieren. Er habe während seiner Aufenthalts viele schöne Erfahrungen sammeln können und plane, im nächsten Sommersemester am Austauschprogramm von Erasmus teilzunehmen und in Paderborn zu studieren. „Und langfristig wäre es schön, ich könnte sowohl in Italien als auch in Deutschland arbeiten.“

PM Stadtverwaltung Göppingen

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