Schweizer macht sich stark fürs Ehrenamt: Susanne Eisenmann greift Vorschlag von CDU-Landtagskandidatin auf

Sarah Schweizer macht sich stark fürs Ehrenamt. Im Internet-Chat mit der Spitzenkandidatin der  CDU zur Landtagswahl, Susanne Eisenmann, regte die Landtagskandidatin  einen Ehrenamtsbeauftragten auf Landesebene an, der die Vereine vor Ort unterstützen soll, zum Beispiel bei der Umsetzung von Veranstaltungskonzepten in Corona-Zeiten oder als Lotse bei der Beantragung von Zuschüssen. Eisenmann zeigte sich von der Idee begeistert und  sagte zu,  sich auch kurzfristig für eine solche zentrale Informationsstelle einzusetzen.  „Wir haben ja die Unterstützung für die Vereine eingerichtet, damit die wichtige ehrenamtliche Arbeit in den Kommunen weitergehen kann und die Vereine nicht aufgeben müssen.“

Nur auf den Elektromotor als Antriebstechnologie der Zukunft zu setzen greift, greift für Susanne Eisenmann zu kurz. „Wir werden den Verbrennungsmotor noch lange behalten“, ist sie im Internet-Talk mit Sarah Schweizer überzeugt und setzt auf einen Mix an umweltfreundlichen Betriebsstoffen, vor allem aber auf die Wasserstofftechnologie. Im Blick hat Eisenmann die vielen Arbeitsplätze bei den Motorenherstellern und ihren Zulieferern. „Aus Baden-Württemberg müssen auch weiterhin die besten Autos der Welt kommen“, so die Politikerin, warnte aber in der Diskussion um die Antriebstechnologie vor Schwarz-Weiß-Malerei. Eisenmann plädierte im Gespräch mit Schweizer, die selber ein Elektroauto fährt, für eine engere Zusammenarbeit von Forschung und Wissenschaft und Unterstützung für die auch namhaften und  weltweit führenden Betriebe im Filstal. „Da sind die Arbeitsplätzte der Zukunft“.

Mit Blick auf die Rückzahlung der während der Pandemie gemachten Schulden sprach sich Eisenmann gegen Steuererhöhungen aus. Die Unternehmen bräuchten jetzt Luft, um zu investieren, da seien solche Gedankenspiele  kontraproduktiv. Eisenmann setzt vor allem auf Steuermehreinnahmen aus einer florierenden Wirtschaft und auf ein Sparkonzept der öffentlichen Hand. „Da werden wir den Gürtel enger schnallen müssen“.

Klar sprach sich Eisenmann für die Unterstützung von Start-Ups im ländlichen Raum aus und begrüßte die Initiative „Innovationsmotor Filstal“ von Sarah Schweizer, die in der Unterstützung von Start Ups ein wichtiges Zukunftsthema sieht. Eisenmann räumte ein, dass es da noch Verbesserungsbedarf gebe, vor allem bei den Rahmenbedingungen. So müssten u.a. auch Möglichkeiten geschaffen werden, um an Invest und Drittmittel zu kommen. Start-Ups müssten auch darin gestärkt werden, dass sie mal etwas ausprobieren können, das dann auch mal schief gehen dürfe, ohne dass die Gründung damit am Ende sei.

Weitere Themen im gut einstündigen Talk, in dem auch auf Fragen der Zuschauer eingegangen wurde, waren die Chancen der Internationalen Bauausstellung 2027 für die Stadt Stuttgart und die Region, der Lehrermangel an Grundschulen, die Maskenpflicht im Unterricht oder der Ferienbeginn zu Weihnachten. Beim Weihnachtsfest selbst will Eisenmann mit gutem Beispiel voran gehen und die Festtage mit den notwendigen Einschränkungen begehen. „Es wird deshalb trotzdem ein besinnliches Fest werden“, so Eisenmann.

 

PM Sarah Schweizer, CDU-Landtagskandidatin Wahlkreis Göppingen

 

 

 

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