Größter Mangel an Schutzausstattung behoben – Pflegeeinrichtungen nochmals mit Schutzausstattung versorgt

Nachdem sowohl der Bund als auch das Land angekündigt haben, die zentrale Beschaffung von Schutzausstattung abzuschließen, hat der Landkreis in dieser Woche die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen noch einmal mit Schutzausstattung versorgt. Damit wurden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, in den kommenden Wochen ihren wichtigen Dienst unter den vorgegebenen Hygienstandards auszuführen.

Landrat Edgar Wolff zeigte sich froh und dankbar, dass das Land in der hochkritischen Anfangsphase dem großen Mangel an Schutzausstattung durch eine zentrale Beschaffung entgegen gewirkt hat. Seit Ende März konnte das Landratsamt aus dieser Zentralbeschaffung den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis sowie den Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehren insgesamt rund 400.000 OP-Mundschutz, 30.000 Filtermasken, 80.000 Handschuhe, 6.000 Schutzbrillen sowie 5.000 Schutzanzüge kostenlos zur Verfügung stellen. Ergänzend hierzu hat das Landratsamt die Städte und Gemeinden sowie die ÖPNV-Unternehmen durch eine Sammelbestellung unterstützt. “Uns war es wichtig”, so Landrat Wolff, “alle an der Bekämpfung der Coronakrise beteiligten Stellen unbürokratisch und unkompliziert zu unterstützen.”

Da der Markt mittlerweile wieder deutlich besser aufgestellt ist, wird sich neben Bund und Land auch der Landkreis aus der zentralen Verteilerrolle zurückziehen. Für den Fall einer zweiten Welle der Corona-Pandemie wird ein Kontingent an Schutzausstattung vorgehalten, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Foto: Landrat Edgar Wolff (li) und Manfred Gottwald von der Koordinierungsstelle Schutzausstattung

 

PM Landratsamt Göppingen Straßenverkehrsamt/Koordinierungsstelle Schutzausstattung

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