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Infektionsketten durchbrechen

„Um eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verzögern, werden alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt, private Publikumsveranstaltungen untersagt und die direkten Kontakte zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auf das Unaufschiebbare begrenzt“, begründet Oberbürgermeister Guido Till die Absage zahlreicher Termine und Schließung städtischer Dienststellen. „Der Gesundheitsschutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle.“

Bis zum Ende der Osterferien werden alle öffentlichen städtischen Veranstaltungen abgesagt, inklusive der Sitzungen des Gemeinderates und des Jugendgemeinderates, der Ausschüsse und Bezirksbeiräte. Ebenso werden alle kulturellen Termine wie Unterricht, Auftritte und Informationsveranstaltungen der Jugendmusikschule oder Vorträge und Kurse der Volkshochschule abgesagt. Die Kunsthalle, die städtischen Museen und die Stadtbibliothek bleiben ab Samstag geschlossen. Die automatische Medienrückgabe der Stadtbibliothek bleibt zugänglich; auf die Online-Angebote der Stadtbibliothek kann ebenfalls zugegriffen werden.

Ab Samstag schränkt die Stadtverwaltung ihren Publikumsverkehr auf das Unaufschiebbare ein. Die meisten Dienststellen im Rathaus, den Außenstellen und in den Bezirksämtern bleiben ab Samstag geschlossen; das gilt auch für den ipunkt. Die Stadtverwaltung bittet, Auskünfte und Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros möglich; eine Wartezone wird im großräumigen, gut durchlüfteten Rathaus-Atrium eingerichtet und die Besucher/-innen einzeln ins Bürgerbüro gerufen. Terminierte Trauungen können mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis und ein anschließender Empfang/eine anschließende Feier im Rathaus werden bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein. Das Fundbüro öffnet auf Klingeln; die Rentenberatung erfolgt in strikten Einzelterminen.

Die Barbarossa-Thermen werden ab Samstag ebenfalls geschlossen bleiben.

Keine großen Publikumsveranstaltungen gestattet

Privat ausgerichtete Publikumsveranstaltungen, bei denen sich eine größere Personenzahl auf relativ engem Raum aufhält beziehungsweise miteinander agiert, werden bis zum Ende der Osterferien (19. April) untersagt. Das betrifft an diesem Wochenende das Stadl Feschd mit Rockspitz in Bartenbach und das Kindertheater Schneewittchen am Sonntag. Auch die in den nächsten Wochen geplanten Musik-, Theater- und Kulturveranstaltungen in der Stadthalle, im Alten E-Werk und in der Wasenhalle Jebenhausen etc. können nicht stattfinden.

„Die Veranstaltungen müssen abgesagt werden, weil dadurch der direkte Kontakt mit dem Gegenüber oder Nebensitzer und somit eine mögliche Übertragung des Coronavirus vermieden und die Infektionskette durchbrochen werden können“, begründet OB Guido Till die Maßnahmen. „Ich hoffe inständigst auf Verständnis, da wir dadurch die Epidemie zeitlich strecken können. Wenn Therapien und Impfstoffe entwickelt sein werden, wird der Coronavirus, wie andere Infektionskrankheiten auch, erfolgreich bekämpft werden können. Bis dahin aber müssen wir die jetzige Ausnahmesituation ernst nehmen.“

 

PM Stadtverwaltung Göppingen

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