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Kunst zu Vortragsreihe „Zwangsarbeit“ in Geislingen

Mit einem tragischen Thema beschäftigte sich Sybille Eberhardt aus Rechberghausen. Neben ihrer Tätigkeit als Reallehrerin für Deutsch und Geschichte setzte sie sich mit lokalgeschichtlichen Fragen auseinander. Ihr neustes Buch trägt den Titel „Als das ‚Boot‘ zur Galeere wurde – Wie jüdische Frauen und Mädchen aus Lodz und Umgebung Ghettoisierung, Lagerhaft in Auschwitz-Birkenau, Bergen-Belsen, Zwangsarbeit in Geislingen/St. und Deportation nach Allach überlebten“. Viele Jahre recherchierte die Autorin, sehr viel Engagement floss in ihr Buch. Das informative Sachbuch enthält 74 Fotos auf 504 Seiten – prall gefüllt mit Wissen.

Am Donnerstag, 24. Januar startet eine 3 teilige Vortragsreihe in der Stadtbücherei in der MAG Geislingen, Schillerstraße 2, Lesecafe. Beim Teil 1 geht es um das KZ-Außenlager in Geislingen, beim Teil 2 am Mittwoch, 30. Januar um die Entwicklung der WMF zum NS-Musterbetrieb und die Arbeitsbedingungen und beim Teil 3 am Donnerstag, 21. Februar um das Jüdische Leben in Lodz und die deutsche Besatzung. Die Veranstaltungen beginnen jeweils 19 Uhr, der Eintritt kostet jeweils 5 €.

Während der Vortragsreihe wird es eine begleitende Ausstellung verschiedener Künstler vom Offenen KulturTreff Göppingen geben. Barbara Rauschenbach, Tina Schnapka, Claus Schrag und Ami Weber zeigen Bilder und Skulpturen zum Thema „Zwangsarbeit“. Die Ausstellung in der Bibliothek ist vom 24. Januar bis 21. Februar Di – Fr jeweils 10 – 12.30 Uhr & 14 – 18 Uhr und samstags 10 – 12 Uhr zu sehen.

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