„Golden hour“ auf der Schwäbischen Alb: Fünf Wandertouren zum Sonnenuntergang

Wenn die Sonne langsam hinter den Höhen verschwindet, zeigt sich die Schwäbische Alb von einer besonders stimmungsvollen Seite. Im warmen Abendlicht treten Felsen, Burgen und Täler eindrucksvoll hervor, während sich von den Aussichtspunkten weite Blicke über die Landschaft eröffnen. Gerade an langen Sommerabenden bieten sich diese fünf Rundtouren für eine Wanderung nach Feierabend oder eine ausgedehnte Tour am Wochenende an. Sie führen an Aussichtspunkten vorbei, an denen sich diese Lichtstimmung besonders gut erleben lässt.

Premiumspazierwanderweg „hochgehkämpft“, Reutlingen-Gönningen

Der rund fünf Kilometer lange Premiumspazierwanderweg führt von Reutlingen-Gönningen hinauf zum Roßberg. Zu den Höhepunkten gehört der Roßbergturm, von dem sich ein weiter Blick über die Schwäbische Alb öffnet. An klaren Tagen zeichnet sich am südlichen Horizont sogar die Alpenkette ab.

Eiszeitpfad „Burgfelsenpfad“, Ehingen-Unterwilzingen

Der rund sieben Kilometer lange Burgfelsenpfad verbindet die abwechslungsreiche Landschaft des Großen Lautertals mit historischen Burgruinen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von der Burgruine Wartstein auf die Schleifen des Tals. Nicht umsonst wurde die Große Lauter zu Deutschlands Naturwunder 2019 gewählt.

Traufgang „Felsenmeersteig“, Albstadt-Burgfelden

Der Felsenmeersteig führt über und unterhalb des Albtraufs an Höhepunkten wie dem namensgebenden Felsenmeer, der Ruine der Schalksburg und den Mammutbäumen vorbei. Höhepunkt der Tour ist der weite Ausblick und der Sonnenuntergang vom Böllat. Die rund 17 Kilometer lange Tour eignet sich vor allem als Tagestour, lässt sich für eine kürzere Wanderung auch in zwei Touren aufteilen.

Grafensteig „Hochbergsteig“, Bad Urach

Der Premiumwanderweg „Hochbergsteig“ führt über schmale Waldpfade zu Aussichtsfelsen hoch über Bad Urach. Vom Kunstmühlefelsen und vom Michelskäppele reicht der Blick weit über die umliegenden Höhen und das Seeburger Tal. Auf der knapp acht Kilometer langen Tour laden mehrere Bänke und Rastplätze dazu ein, den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Löwenpfad „Filstalgucker“, Geislingen an der Steige (Foto)

Der rund 13 Kilometer lange Löwenpfad „Filstalgucker“ führt durch ausgedehnte Buchenwälder und über die Wacholderheiden der Albhochfläche. Aussichtspunkte wie der Tiroler Fels und der Geiselstein eröffnen weite Blicke über das Rohrachtal und das Obere Filstal. Besonders der

Aussichtspunkt Burgstall bietet sich für eine Pause am frühen Abend an, wenn die Sonne tief über den gegenüberliegenden Hängen steht.

Ausführliche Tourenbeschreibungen sowie weitere Empfehlungen für Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren gibt es auf der Internetseite des Schwäbische Alb Tourismus unter albwandern.de.

Sicher und naturverträglich in den Abend wandern

Wer zum Sonnenuntergang unterwegs ist, sollte auch den Rückweg einplanen. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und eine Stirn- oder Taschenlampe gehören zur empfohlenen Ausrüstung. In der Dämmerung ist zudem besondere Rücksicht auf die Natur gefragt: Viele Wildtiere werden in den Abend- und Nachtstunden aktiv. Wandernde sollten deshalb auf den ausgewiesenen Wegen bleiben, unnötigen Lärm vermeiden, Hunde an der Leine führen und Rastplätze sauber hinterlassen.

Der Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. (SAT) ist die touristische Dachorganisation für die Region Schwäbische Alb. Diese umfasst zehn Landkreise, einen Stadtkreis* sowie rund 160 Städte und Kommunen.

Wichtige Aufgaben des SAT sind die Vertretung der Region in und die Zusammenarbeit mit landes- und bundesweiten Gremien und Institutionen, die Entwicklung der touristischen Infrastruktur, das Förderwesen, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vermarktung des freizeittouristischen Angebots. Letztere wird thematisch auf vier Geschäftsfelder (Wandern, Rad, Städtereisen und Kultur & Geschichte) sowie zwei Co-Geschäftsfelder (Regionale Kulinarik und Wellness & Gesundheit) fokussiert. Die enge Verbindung zur Privatwirtschaft dokumentiert ein Wirtschaftsbeirat, der den SAT insbesondere in strategischen Fragen berät.

Im Jahr 2024 wurden im Verbandsgebiet fast 6 Millionen Übernachtungen gezählt – ein Ausdruck der großen Attraktivität der Schwäbischen Alb, zu der seit 2020 auch die AlbCard, die flächenmäßig größte touristische Gästekarte im Bundesgebiet (gratis Eintritt in rund 180 Sehenswürdigkeiten + kostenlose ÖPNV-Nutzung im gesamten Verbandsgebiet) entscheidend beiträgt. Fünf UNESCO-Labels bescheinigen auf höchster Ebene, was schon vor 40.000 Jahren galt, als die berühmten Eiszeitkunstfiguren entstanden: Die Schwäbische Alb inspiriert. Seit Urzeiten.

*Mitgliedslandkreise von Nordost nach Südwest: Ostalbkreis, Heidenheim, Göppingen, Esslingen, Alb-Donau-Kreis, Stadtkreis Ulm, Reutlingen, Tübingen, Zollernalbkreis, Sigmaringen, Tuttlingen

 

PM Schwäbische Alb Tourismus

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