Spannende Mitmachaktionen und Wissenswertes rund um Bonobos, Gorillas, Orang-Utans & Co. – Unsere nächsten Verwandten entdecken: Menschenaffen im Mittelpunkt der Wilden Wochenenden

Am Sonntag, 2. August 2026, dreht sich in der Wilhelma alles um unsere nächsten tierischen Verwandten. Im Rahmen der zoopädagogischen Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ lädt das Team der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr zu einem abwechslungsreichen Thementag rund um die Großen Menschenaffen ein. Wie unterscheiden sie sich von anderen Primaten? Wo leben Bonobos, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans in der Natur – und wie sieht ihr Alltag aus? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Zoopädagoginnen und Zoopädagogen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach. Dabei werden alle heute lebenden Menschenaffenarten vorgestellt, ihre natürlichen Lebensräume erläutert und spannende Einblicke in ihre Lebensweise vermittelt.

Auch ihre Ernährung hält manche Überraschung bereit: Während Gorillas sich überwiegend pflanzlich ernähren, gehören bei Schimpansen und Bonobos gelegentlich auch kleinere Tiere zum Speiseplan. Zudem erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Wilhelmaschule, dass Menschenaffen gezielt Heilpflanzen einsetzen können – ein beeindruckendes Beispiel für ihre ausgeprägten Fähigkeiten. An zahlreichen Mitmachstationen wird das Wissen unmittelbar erlebbar. Abgüsse von Affenhänden laden zum Vergleichen ein, Beschäftigungsmaterialien können selbst ausprobiert werden. Außerdem lernt man, die Körpersprache der Menschenaffen zu entschlüsseln.

Der Thementag zeigt außerdem, wie eng das Leben der großen Primaten mit unserem eigenen Alltag verknüpft ist. Anhand von Palm- und Kokosöl erfährt man, in welchen Alltagsprodukten diese Rohstoffe stecken und welche Folgen ihr Anbau für die Regenwälder, besonders in Südostasien, haben kann. Gleichzeitig gibt das Team der Wilhelmaschule praktische Hinweise, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen kann.

Menschenaffen zählen zu den intelligentesten Tieren der Welt und verfügen über bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Damit sie auch in menschlicher Obhut geistig und körperlich gefordert bleiben, sind abwechslungsreiche Gehege, das Leben in sozialen Gruppen und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten unverzichtbar. Wie solche Beschäftigungsangebote entstehen, können die Gäste selbst ausprobieren: Gemeinsam gestalten sie aus Holzwolle, gesunden Leckerbissen und weiteren Materialien Beschäftigungselemente für die Menschenaffen der Wilhelma.

Alle heute lebenden Menschenaffenarten sind in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Deshalb engagiert sich die Wilhelma gemeinsam mit ihren Partnern weltweit für ihren Schutz. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt die Orangutan Foundation jährlich mit 35.000 Euro, um auf Borneo gerodete Waldflächen wieder aufzuforsten und wertvollen Lebensraum für Orang-Utans zurückzugewinnen. Zusätzlich fließen durch den Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Eintritt entrichten, jedes Jahr weitere Mittel in Projekte zum Schutz von Bonobos und Gorillas in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2026 bereits 40.000 €.

Der Thementag findet am Sonntag, 2. August 2026, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme einschließlich des Bastelangebots für Tierbeschäftigung ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma kostenfrei und im regulären Eintrittspreis enthalten.

Foto (Wilhelma Stuttgart): Westliche Flachlandgorillas sind eine von zwei Menschenaffenarten in der Wilhelma.

 

PM Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

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