Zehn Projekte sind beim Landeswettbewerb „BW blüht“ für ihr Engagement für Artenvielfalt und klimaangepasste Lebensräume ausgezeichnet worden.

Unter dem diesjährigen Wettbewerbsthema „Klima und biologische Vielfalt gemeinsam denken – zusammen artenreiche Lebensräume schaffen!“ gingen insgesamt 49 Bewerbungen aus ganz Baden-Württemberg ein. Nach einer Bewertung durch eine Fachjury wurden die Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen der Landesgartenschau ausgezeichnet. Neun Projekte erhielten für ihr Engagement in Sachen Artenvielfalt ein Preisgeld von jeweils 2.500 Euro. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro ausgelobt.
Vielfalt beginnt vor der eigenen Haustür
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden nach unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. In der Kategorie Kindergarten und Schule freuen sich die Kinder der Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach, des Kindergartens Bottenau sowie die von der St. Landolin Schule Ettenheim über ihre Auszeichnung. Als Gewinner in der Kategorie Unternehmen erhält die SaluVet GmbH aus Bad Waldsee einen Preis. Forst Baden-Württemberg (ForstBW) erhält die Auszeichnung in der Kategorie Behörde beziehungsweise juristische Person. Die Städte Künzelsau und Esslingen am Neckar wurden in der Kategorie Stadt und Gemeinde prämiert. Außerdem wurde mit dem Projekt Mitmachgarten Rüppurr ein Verein ausgezeichnet. In der Kategorie Sonstige Gesellschaftsgruppen freuen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative aus Mutlangen über die Anerkennung. Der Sonderpreis der Jury geht an die Bürgerinitiative „Mühlacker summt“.
Gemeinsames Handeln für eine Lebenswerte Zukunft
„Die Preisträgerinnen und Preisträger sind begeisternde Vorbilder für Artenvielfalt und die Gestaltung von lebendigen Lebensräumen. Die diesjährigen Preisträger verkörpern auf vielfältige Weise, dass gemeinsames Engagement an den unterschiedlichsten Stellen Erfolg hat, egal ob auf dem Schulgelände, im Unternehmen, in der Kommune oder im Ehrenamt. Der geleistete Einsatz und Mut ist nicht nur ein Mehrwert für die Artenvielfalt, sondern auch Inspiration für andere, sich ebenfalls zu engagieren“, so Staatssekretärin Sarah Schweizer abschließend.