Eine echte Herzensangelegenheit: Die Emotionen beim Offline- und Online-Dating

Der Traumprinz, das weiße Pferd und der (Schwiegermutter-) Drache. Hätte man Menschen auf Partnersuche in den verschiedensten Epochen befragt, hätten sie alle behauptet, ein ordentliches Päckchen tragen zu müssen. Ohne Frage ist das Angebot der technischen Hilfsmittel heutzutage aber besonders groß. Ein triftiger Grund, diese zu nutzen – ohne zu vergessen, dass das Offline-Dating ebenfalls seine Daseinsberechtigung hat. Was also ist der jeweilige Vorteil der einzelnen Optionen? Mit welchen Stolpersteinen muss man rechnen? Und wie bringt man beide Möglichkeiten clever unter einen Hut? Werfen wir einen detaillierten Blick auf diese Fragen und ihre Antworten!

Dank welcher Aspekte punktet das Online-Dating?

Beste Partnerbörsen finden – und zwar möglichst zeitsparend? Dem Internet und cleveren Anbietern sei Dank. Schließlich kann man sich genau überlegen, was die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind und zielgerichtet nach Communitys und Person suchen. Und zwar solche, bei denen man sich wirklich wohlfühlt und die Möglichkeit hat, über ein gemeinsames Thema in einen näheren Austausch zu gelangen.

Zusätzliche Vorteile? Prinzipiell kann man mit viel mehr Personen als in der eigenen, enger gefassten Umgebung in Kontakt kommen. Besonders wer reise- und unternehmungslustig ist, profitiert davon, sich nicht zwangsweise für den Supermarktflirt entscheiden zu müssen. Wobei dem im Prinzip aber auch nichts im Wege steht, so ist das nicht. Dank eines stets aktuell gehaltenen und schlau ausgestalteten Profils lassen sich zusätzlich viele Matches finden – und das sogar von zu Hause aus.

Trotzdem ist im Hinblick auf das Online-Dating festzuhalten, dass selbst die besten Partnerbörsen gegen unrealistische Erwartungen nichts ausrichten können. Und dass nicht einmal die ausgeklügelste Technik es bisher vermag, jedes Fake innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. Es führt also weiterhin kein Weg an der eigenen Aktivität und am persönlichen Engagement vorbei. Dafür kann man sich genug Zeit nehmen, über manch eine Frage vor deren Beantwortung etwas gründlicher nachzudenken. Was sich gerade für schüchterne Menschen unter Umständen als vorteilhaft erweisen könnte. Klasse statt Masse ist folglich ein wichtiger Ansatz.

Warum sollte man dem Offline-Dating eine Chance geben?

Keine Frage, ein unmittelbarer Kontakt zueinander stellt die schnellste Lösung dar, wenn man mehr über das reale Auftreten eines Menschen wissen will.

Ob

  • Gestik, Mimik, die Körperhaltung im Gesamten,
  • der Geruch oder
  • die Stimme

der/des anderen – auf keinem technischen Weg lassen sich diese Aspekte so vollumfänglich darstellen wie bei einem persönlichen Aufeinandertreffen. Da müssen selbst die besten Partnerbörsen passen. Weitere Pluspunkte: Die physische wie emotionale Anziehungskraft kann ebenfalls direkt und unkompliziert ergründet werden. Unter anderem dann, wenn man einen ungezwungenen Ausflug in den Süßener Kulturfrühling unternimmt und schaut, ob die Chemie stimmt – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Gesprächsthema hat man ja dann in jedem Fall. Außerdem kommt man vor die Tür und gibt dem Zufall eine Chance. Schließlich ist nicht jede/r beim Spaziergang auch immer parallel in einer Dating-App unterwegs.

Indes, um es ehrlich zu sagen: Wer offline auf Partnersuche gehen möchte, muss seinen Hintern definitiv vom Sofa und vom Bildschirm wegbewegen. Und es kann natürlich vorkommen, dass man sich nach kurzer Zeit nichts mehr zu sagen hat. Was sich nach einigen Online-Nachrichten eventuell schon schneller geklärt hätte.

Zusammenfassung: Warum nur eine Möglichkeit nutzen, wenn beide kombinierbar sind?

Betrachtet man die Trends, die beim Dating im Jahr 2024 eine Rolle spielen, stellt man eines fest:

  • Klasse statt Masse,
  • gemeinsame Themen und Projekte,
  • ein empathischer Umgang miteinander und
  • ein ausgeprägter Wunsch nach realer Intimität

sind vielen Männern und Frauen ein echtes Bedürfnis. Dementsprechend haben Blenderinnen und Blender, die lediglich an Statussymbolen interessiert sind oder damit punkten wollen, schlechte Karten. Vielmehr stehen Wahrhaftigkeit, Sensibilität für die eigenen Belange und die des Gegenübers sowie eine gemeinsame Weiterentwicklung im Fokus.

In der Konsequenz kann das Online-Dating allein nicht dafür sorgen, dass man glücklich wird. Es bietet zwar die Chance, eine Vorauswahl zu treffen – doch um die spätere Beziehungsdynamik muss man sich immer noch persönlich kümmern. Ein Hoffnungsschimmer dabei: Die 2021 veröffentlichte Studie Partnersuche in Zeiten der digitalen Kommunikation. Liebe zwischen Bits und Bytes konnte aufzeigen, dass online- wie offline zustande gekommene Beziehungen ähnlich stabil sind. Die Basis für ein langes und erfülltes Miteinander ist jedoch der schnelle Sprung in die Realität. Also vielleicht doch ein Argument für das weiße Pferd …

Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay

PM

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