Verlobungsringe, Weihnachtsbäume, Haustiere: Auch in Krisenzeiten die Investition wert

Finanzielle Engpässe sind etwas, was viele Menschen kennen. Das Ausmaß ist natürlich unterschiedlich. Manch einer musste in der Kindheit auf einen Familienurlaub verzichten, manch anderer bekam kaum Weihnachtsgeschenke. Aktuell befinden sich viele Menschen wieder in der Situation, dass sie den Gürtel enger schnallen müssen.

Als erstes müssen bei vielen Menschen die Luxusgüter und Dienstleistungen weichen. Es gibt kein neues Auto, es wird seltener in Restaurants gegessen und es muss auch nicht immer die teure Flasche Wein sein. Aber zwischen Luxusartikeln und Notwendigkeiten für den Alltag gibt es noch eine schwierige Zwischenkategorie: Emotional behaftete Investitionen.

Emotionen und Investitionen hängen zusammen, beispielsweise bei Verlobungsringen

Auf bestimmte Dinge möchten Menschen einfach nicht verzichten. Ob dafür ein Kredit aufgenommen wird oder an anderer Stelle gespart wird, es muss ein Weg gefunden werden. So sieht es aktuell auch bei Anschaffungen aus, die theoretisch nicht zum Überleben notwendig sind.

Schmuckhersteller sind von der Inflation betroffen und erhöhen ihre Preise, doch Verlobungs- und Eheringe werden trotzdem gekauft, so zum Beispiel über renommierte Onlinejuweliere wie www.verlobungsring.de. Denn an einem Verlobungsring hängen Emotionen, Hoffnungen und eine gemeinsame Zukunft. Während Elektronikhändler und Modegeschäfte zu kämpfen haben, bleibt Schmuck von Inflationsverlusten und sonstigen Krisen weitestgehend verschont.

Ähnlich sieht es bei allem rund um die Feiertage aus. Weihnachten mag bei einigen Menschen dieses Jahr etwas kleiner ausfallen. Doch auf den Weihnachtsbaum werden viele trotzdem nicht verzichten.

Auch Haustierbesitzer kennen den Zusammenhang zwischen Emotionen und Geld nur zu gut. Ein knapper Geldbeutel bedeutet nicht, dass Tierarztbesuche oder Futterkäufe ausgelassen werden können. Die meisten Menschen verzichten auf neue Kleidung, teure Lebensmittel oder Luxus, aber sie machen keine Abstriche bei ihren Liebsten, egal, ob Mensch oder Tier.

Sparmöglichkeiten werden ausgereizt, um die Kosten im Rahmen zu halten

Um die Kosten im Rahmen zu halten, informieren sich immer mehr Menschen über Sparmöglichkeiten. Das betrifft nun auch Menschen, die bisher nicht so genau auf jeden Euro schauen mussten. Daher boomen Blogs für Spartipps, Frugalitäts-Influencer und Ratgeber zum Thema Finanzen.

Auch das Teilen von Gütern wird beliebter. So schließen sich Fahrgemeinschaften zusammen. Typisch ist ebenfalls, dass Produkte wie Werkzeug oder Elektronikgeräte innerhalb von Wohngemeinschaften, Freundeskreisen oder Familien geteilt werden. Ein achtsamerer Umgang mit Anschaffungen sorgt also für mehr Zusammenarbeit.

Onlinerabatte sichten, einen Blick für Sonderaktionen haben und das Wechseln von Verträgen, all das gehört ebenfalls zu den typischen Reaktionen auf eine Krise. Hinzu kommt ein größeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit von Produkten. Alles, was gekauft und schnell verbraucht ist, steht aktuell auf dem Prüfstand. Qualitätsprodukte mit persönlichem Wert und langer Haltbarkeit boomen hingegen.

Reichtum anders begreifen, Ausflüge, Verlobungsringe, Haustiere und vieles mehr sind wichtig für die Psyche

Für viele Menschen stellt sich die Frage, ob Reichtum immer nur durch das Bankkonto nachzuweisen ist. Weihnachtsbäume, Ausflüge, Verlobungsringe, Haustiere und mehr sind zwar Investitionen, die für viele Menschen finanziell kaum zu stemmen sind. Doch sie sind für die Psyche sehr wichtig. Ohne diese Dinge würde Lebensqualität eingebüßt werden.

Familie, Freunde und Gesundheit sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden. Reichtum kann nämlich bedeuten, das Lächeln eines Partners zu sehen, sich mit Kindern unter den Weihnachtsbaum zu setzen oder dem Hund ein neues Hundebett zu präsentieren. Zufriedenheit gewinnt in Krisen eine neue Relevanz und deshalb weigern sich viele Menschen dort zu sparen, wo Gefühle im Spiel sind.

PM

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