Die neue Games-Strategie für den Bund: Es geht aufwärts mit der Videospielbranche

Der Markt der Video- und Computerspiele wächst in Deutschland mit ansteigendem Tempo. Im vergangenen Jahr konnte ein rekordbrechendes Wachstum verzeichnet werden, während immer mehr Bundesbürger zu Spielen greifen. Doch inländische Unternehmen bekommt von diesem Kuchen nur einen sehr geringen Teil ab: Lediglich unter 5 Prozent des Gesamtumsatzes gehen an deutsche Produktionen. Doch mit dem immensen Wachstum des Industriezweigs erkennt die Regierung inzwischen die Wichtigkeit der inländischen Games-Branche und hat nun einen neuen Meilenstein gelegt, um diese weiter und ganzheitlich zu fördern.

Die Potenziale der Videospielkultur gesamtgesellschaftlich nutzen und ausbauen

Der deutsche Spielemarkt boomt und boomt. Doch schon seit Jahren liegt der Marktanteil von inländischen Spieleentwicklungen unter der 5-Prozent-Marke. Zwar gibt es in Deutschland einige wichtige und bekannte Spielunternehmen, darunter vor allem Ubisoft und Innogames, die in Düsseldorf respektive Hamburg ihre Zentrale besitzen. Auch Gameforge mit Sitz in Karlsruhe sowie zwei weitere Unternehmen in Baden-Württemberg gehören zu den Größten der deutschen Games-Branche. Doch trotz dieser Unternehmen, konnte in der Vergangenheit der Marktanteil der Spiele aus der Heimat nicht ansteigen.

Dies soll sich nun ändern. Bereits 2019 wurde die Computerspieleförderung in Deutschland eingeführt, die der Entwicklung von Games im Inland unter die Arme greift. Doch nun wurde ein weiterer Schritt getätigt. So steht nun die neue Games-Strategie auf der Agenda, mit der die Förderung der Games aus Deutschland ganzheitlich betrachtet und über die finanzielle Unterstützung hinaus gedacht werden soll. Videospiele sind inzwischen nicht mehr nur ein Kulturgut, sondern auch ein maßgeblicher Innovationstreiber und Wirtschaftsfaktor. Die Politik will dies nun mit einer entsprechend breiten Unterstützung würdigen und Maßnahmen ergreifen, um den Games-Standort Deutschland weiterzuentwickeln. Im Zuge dessen soll Deutschland als Leitmarkt im internationalen Wettbewerb etabliert werden, während die Potenziale der Games-Branche durch einen ganzheitlichen Ansatz gesamtgesellschaftliche genutzt werden sollen.

Die Branche wächst und wächst

Für die Games-Branche in Deutschland ist dies ein wichtiger Meilenstein, der die Zukunft des Wirtschaftszweigs maßgeblich verändern kann. Die Branche verzeichnet in Deutschland bereits seit Jahren ein starkes Wachstum, das gerade erst im vergangenen Jahr mit einem neuen Rekordumsatz unterstrichen wurde. Die Videospielbranche verzeichnete damit 2020 mit einem Umsatz in Höhe von über 8,5 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Branchenverband game berichtete. Sämtliche Segmente der Branche blickten auf eine positive Entwicklung. Der Anteil der inländischen Produktionen stagnierte dabei jedoch bei unter 5 Prozent. Die Zahlen der Branche zeigen allerdings, dass das Potenzial immens ist, das durch die inländischen Studios bisher nicht ausgeschöpft werden kann. Mit der neuen Games-Strategie sollen auch die Unternehmen in der Heimat von der immensen Entwicklung profitieren.

Über die Hälfte der Deutschen spielt

Das unglaubliche Potenzial und die stetig steigende Bedeutung der Branche zeigt sich auch eindeutig in der Anzahl der Spieler in Deutschland. Diese nahm im vergangenen Jahr stark zu: Rund 5 Prozent mehr Bundesbürger greifen inzwischen zu Spielen. Damit sind es bereits 58 Prozent der Deutschen, die Games spielen. Videospiele sind damit längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und stellen ein enorm wichtiges Kulturgut unserer Zeit dar. Dies spiegelt sich auch in der unglaublichen Vielfalt und einfachen Verfügbarkeit der Spiele wider, die inzwischen die unterschiedlichsten Spieler ansprechen.

Vom Hardcore-Gamer am PC über Gelegenheitsspieler am Smartphone gibt es inzwischen für jedes Spielerherz ein passendes Spiel. Alteingesessene Spieler begeben sich zum Beispiel bei Rollenspielen wie World of Warcraft in eine virtuelle Welt, um ihre Spielfiguren über lange Zeiträume hinweg weiterzuentwickeln. Andere begeben sich in MOBA-Spielen wie League of Legends mit Teams in eine Arena, um in relativ kurzen Runden das gegnerische Team zu schlagen. Gelegenheitsspieler nutzen dagegen die Welt der Games, um sich zwischendurch die Zeit zu vertreiben. Dafür bieten sich zum Beispiel zahlreiche klassische Spiele an, wie etwa Schach und Logikspiele. Auch die klassischen Glücksspiele wie Spielautomaten bieten mit kurzen Runden Unterhaltung für zwischendurch. Die Plattform Vegas Slots Online stellt dazu tausende Online Slots kostenlos im Internet bereit, die ganz ohne Geldeinsatz gespielt werden können. Mit der riesigen Auswahl an Spielen können Spieler einfach am Mobilgerät oder PC nach Lust und Laune die Walzen zum Drehen bringen. Eindeutig wird damit erkennbar, wie die Welt der Spiele heute für jeden etwas zu bieten hat.

Zwar wächst die deutsche Games-Branche stetig und immer mehr Bundesbürger greifen selbst zu Spielen aller Art, dennoch stagniert der Anteil der inländischen Produktionen. Dies soll sich durch die neue Games-Strategie zukünftig ändern, denn mit einem ganzheitlichen Ansatz soll die Videospielindustrie breit unterstützt werden. Der Games-Standort Deutschland soll damit in Zukunft im internationalen Wettbewerb als Leitmarkt auftreten können.

 

PM

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/freizeit/123960/

Kommentar verfassen