Der „Kotzbrocken“

Mensch sein muss der Mensch. Die meisten Menschen denen wir im Alltag begegnen werden diesen Kriterien gerecht. Ein offener, ehrlicher Umgang mit dem gebotenen gegenseitigen Respekt bestimmt den Verlauf.

Bei diesem Zusammenwirken der meisten Menschen unterschiedlicher Altersstufen, beruflicher Positionen, Dienstgraden, und sonstigen gesellschaftlicher Stellungen wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass wir gemäß einer Kultur des Vertrauens, und der notwendigen Offenheit mit dem gebotenen gegenseitigen Respekt miteinander umgehen. Auch wenn man untereinander nicht immer einer Meinung sein kann, so ist es doch wichtig, dass man rechtzeitig und konstruktiv miteinander an eventuellen Problemstellungen arbeitet und sich um Kompromisse und um Konsens bemüht.

Deshalb freue ich mich darüber, dass wir uns bei der Ausübung unserer Alltagsaktivitäten immer wieder bewusst sind, dass im Mittelpunkt unserer Aktivitäten nicht nur die erfolgreichen Menschen stehen, sondern insbesondere der Mensch im Allgemeinen. Jedem wird die Zuwendung zugestanden, die die gegebene Situation erfordert.

Doch es gibt auch Ausnahmen. So z.B. mit Verlaub den „Kotzbrocken“ jeder kennt ihn überheblich, arrogant, über sich selbst erhaben, selbstverliebt, rechthaberisch, ungerecht, unhöflich. Auch ich habe einen getroffen, in seiner Praxis als Patient, und somit in ungünstiger Position.

Das Auftreten dieser Menschen empfindet man als bourschikos und chauvinistisch. Mit einfachen Worten – als ungehobelt und grob. Doch dieser Typus ist in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Oftmals auch auf Positionen in unterster Führungsebene – doch der fühlt sich dabei wie Gott.

Aber auch hochqualifizierte Akademiker scheinen das Erscheinungsbild eines „Kotzbrockens“ darstellen zu können. Manche Politiker, Manager, Ärzte, Klinikdirektoren und auch Banker weisen gelegentlich ähnliche Symptome auf.

Das Problem wir können sie nicht ändern. Die einzige Möglichkeit ist die Einhaltung einer erforderlichen Distanz !

Schade drum.

Alfred Bandner

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