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Tarifverhandlungen im baden-württembergischen Einzelhandel beginnen – ver.di fordert 6,5 %, mindestens 163 €

Am 17. April findet in Korntal-Münchingen die erste Verhandlungsrunde über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die rund 490.000 Beschäftigte im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel statt.

Die Kernforderungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lauten: Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 %, mindestens 163 €, Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 €. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

„Das anhaltend gute Konsumklima lässt auch in diesem Jahr wieder gute Gewinne für die Unternehmen im Einzelhandel erwarten. Die Beschäftigten des Einzelhandels müssen daran angemessen und gerecht beteiligt werden“, erklärt der ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Franke.

Alle ver.di-Forderungen im Überblick:

– Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 %, mindestens 163 €

– Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 €

– Tarifliches Mindesteinkommen von 2.100 €

– Vereinbarung einer Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder

– Laufzeit: 12 Monate

– Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit

Der bisherige Tarifvertrag wurde von ver.di zum 31. März 2019 gekündigt.

Die Verhandlungen werden im ABACCO-Hotel, Stuttgarter Str. 121, 70825 Korntal-Münchingen

 

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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